Gerade im Sommer ist immer was los: Es ist heiß, du willst am liebsten ins Bad, aber die Arbeit ruft auch noch. Am Abend steht dann meistens noch irgendein Treffen an. Wenn du dann endlich zu Hause bist, willst du einfach nur deine Ruhe haben – aber der Haushalt erledigt sich leider nicht von selbst.
Die Wäsche stapelt sich, der Boden schreit nach dem Staubsauger. Und manchmal weiß man einfach nicht, wo man anfangen soll. Genau dafür gibt's einen einfachen Trick.
Die Reinigungsexpertin Katie Lambert empfiehlt im Gespräch mit dem Magazin "Better Homes & Gardens", einfach mal eine Liste zu schreiben. Darauf kommen alle typischen Haushaltsaufgaben – und zwar sortiert nach dem Zeitaufwand. So weißt du gleich, was sich ausgeht, wenn du nur ein paar Minuten Zeit hast. Lambert empfiehlt sogar, sich einen Timer zu setzen. Das nimmt den Druck raus, möglichst viel erledigen zu müssen – stattdessen ist ein fixes Zeitlimit das Ende.
Hier ein paar Beispiele, wie so eine Liste aussehen kann:
"Wenn du 30 Minuten oder mehr freie Zeit für Haushaltsarbeiten hast, beginnst du am besten mit den gebündelten 5-Minuten-Aufgaben", sagt Lambert. "Während Waschmaschine, Geschirrspüler und automatische Reinigungsgeräte ihre Arbeit machen, kannst du dich anderen Putzprojekten widmen."
Lambert rät auch, bestimmte Putz- oder Aufräumaufgaben mit anderen Gewohnheiten zu verknüpfen: "Zum Beispiel: Während dein Morgenkaffee durchläuft, räumst du den Geschirrspüler ein", sagt sie. "Wenn du morgens aufstehst und das Licht einschaltest, machst du dein Bett. Und wenn du abends den Fernseher ausschaltest, räumst du den Couchtisch im Wohnzimmer auf." Das nennt man Trigger Cleaning oder Habit Stacking.