Kaum steigen die Temperaturen, beginnt für viele Hobbygärtner die Tomatensaison. Ob auf dem Balkon, im Hochbeet oder im Garten: Die roten Früchte gehören zu den absoluten Lieblingen im Sommer. Doch obwohl Tomaten grundsätzlich als unkompliziert gelten, machen viele beim Anbau immer wieder dieselben Fehler – und genau die können später die gesamte Ernte ruinieren.
Viele Tomatenpflanzen sehen anfangs gesund und kräftig aus – doch spätestens im Sommer zeigen sich oft die ersten Probleme. Die Blätter werden gelb, die Früchte bleiben klein oder die Pflanze trägt kaum Tomaten. Dahinter stecken meist keine Krankheiten, sondern typische Pflegefehler, die sich leicht vermeiden lassen.
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1
Der falsche Standort
Tomaten lieben Sonne – und zwar möglichst viel davon: Wer seine Pflanzen zu schattig aufstellt, bekommt oft nur wenige Früchte und weniger intensiven Geschmack. Ideal sind warme, geschützte Plätze mit mehreren Stunden direkter Sonne pro Tag. Besonders auf Balkonen oder Terrassen macht der Standort einen enormen Unterschied. Denn je mehr Sonne die Pflanze bekommt, desto aromatischer werden später meist auch die Tomaten.
2
Zu viel oder zu wenig Dünger
Tomaten gehören zu den sogenannten Starkzehrern. Sie brauchen viele Nährstoffe, um kräftig zu wachsen und Früchte auszubilden. Viele Hobbygärtner übertreiben es allerdings mit dem Dünger. Besonders zu viel Stickstoff führt dazu, dass die Pflanze zwar riesige Blätter bildet, aber kaum Tomaten trägt. Zu wenig Dünger schwächt die Pflanze dagegen ebenfalls.
3
Falsch gießen
Beim Gießen passieren die meisten Fehler. Tomaten reagieren sowohl auf Trockenheit als auch auf Staunässe empfindlich. Besonders wichtig: Das Wasser sollte direkt an den Wurzelballen gelangen, nicht auf die Blätter. Nasse Blätter fördern Pilzkrankheiten und können in der prallen Sonne sogar verbrennen. Außerdem hilft Regelmäßigkeit. Tomaten sollten möglichst täglich und idealerweise morgens gegossen werden.
Kleine Fehler, große Folgen
Tomaten verzeihen zwar einiges, aber eben nicht alles: Wer aber Standort, Wasser und Nährstoffe richtig im Blick behält, hat dagegen gute Chancen auf kräftige Pflanzen und viele süße Früchte im Sommer.