Dürrealarm

Trockenheit gefährdet Ernte und Futter im Mühlviertel

Anhaltende Trockenheit gefährdet im Mühlviertel die Futterversorgung, erschwert die Aussaat und erhöht das Risiko von Waldbränden.
Oberösterreich Heute
29.04.2026, 04:00
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Die Folgen für die Landwirtschaft sind derzeit schwer einzuschätzen. Doch im Mühlviertel könnte die anhaltende Trockenheit laut Landwirt Manfred Wimberger aus Windhaag bei Freistadt zu einem Engpass bei Futtermitteln führen.

"Wir werden einfach weniger Grundfutter bekommen. Wenn es wie vorhergesagt auch in den nächsten Wochen nicht regnet, dann fehlt das Wasser, das das Gras zum Wachsen braucht. Und dann haben wir auch nur mehr die Hälfte, was man normal mähen von der Menge her. Und da kriegen wir dann Probleme", schildert der Mühlviertler Landwirt. Wie der ORF OÖ berichtet, sind auch in anderen Regionen mit milderem Klima die Bauern betroffen.

Die so wichtige erste Mahd sollte eigentlich schon eingefahren sein. Doch vielerorts war das wegen der geringen Grashöhe nicht möglich, erklärt Pflanzenbaudirektor Helmut Feitzlmayr von der Landwirtschaftskammer. Die Landwirte hoffen jetzt wirklich auf einen ordentlichen Landregen mit 30 oder 40 Liter pro Quadratmeter. Die derzeit vorhergesagten fünf Liter würden bei weitem nicht ausreichen.

Doch das ist nicht alles: Auch im Ackerbau hat der Wind die Böden stark ausgetrocknet. In wenigen Tagen sollte eigentlich der Mais gesät werden. Das könnte aber dazu führen, dass die Ernte im Herbst deutlich geringer ausfällt als sonst. Und auch die Gefahr von Waldbränden ist in den letzten Tagen spürbar gestiegen, warnt Markus Voglhuber vom Landesfeuerwehrkommando.

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