Viele Hobbygärtner schwören auf Kaffeesatz als kostenlosen Dünger. Das Hausmittel ist reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium – alles Nährstoffe, die Pflanzen zum Wachsen brauchen. Außerdem verbessert er die Bodenstruktur und erhöht die Wasserspeicherung.
Was viele aber nicht wissen: Kaffeesatz enthält auch Koffein und Säuren, die nicht jeder Pflanze guttun.
Wie chip.de berichtet, eignet sich Kaffeesatz nur für Pflanzen, die einen sauren Boden benötigen. Zierpflanzen wie Astern oder Christrosen können durch die saure Natur des Kaffeesatzes gestresst werden.
Auch bei Gemüsepflanzen wie Karotten und Sellerie kann eine Überdosis Kaffeesatz das Wachstum beeinträchtigen. Weitere Pflanzen, die keinen Kaffeesatz mögen: Buchsbaum, Lavendel, Narzissen und Rosmarin.
Besonders wichtig: Setzlinge und Jungpflanzen sollten keinen Kaffeesatz bekommen. Das Koffein ist für sie nicht geeignet.
Gut geeignet ist Kaffeesatz hingegen für Hortensien, Rhododendron, Erdbeeren und Tomatenpflanzen. Sie alle lieben leicht saure Böden und freuen sich über die zusätzlichen Nährstoffe.