Im April nimmt die Gartensaison so richtig Fahrt auf. Wer jetzt den Boden vorbereitet und die Beete für die Aussaat fit macht, legt den Grundstein für gesundes Wachstum und eine erfolgreiche Ernte.
Nach dem Winter ist der Boden oft verdichtet. Statt umzugraben sollte die Erde vorsichtig mit Harke oder Grabgabel gelockert werden, um die natürliche Struktur zu erhalten.
Wie 24garten.de unter Berufung auf die DIY Academy berichtet, ist auch Mulchen im Frühjahr eine wichtige Maßnahme. Mulch hält die Feuchtigkeit im Boden, bremst Unkraut und liefert wertvolle Nährstoffe. Geeignet ist etwa eine Schicht aus Laub, Rasenschnitt oder Rindenmulch.
Kälteempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika oder Chili sollten jetzt auf der Fensterbank vorgezogen werden. Auch Zucchini und Bohnen dürfen noch nicht ins Freiland – erst, wenn keine Fröste mehr drohen.
Robuste Sorten wie Radieschen und Spinat können hingegen bereits ins Beet. Steckzwiebeln kommen ebenfalls in die Erde, sofern der Boden frostfrei und gut abgetrocknet ist.
Sobald der Rasen wieder wächst, ist der erste Schnitt fällig. Experten empfehlen, die Halme nicht zu kurz zu schneiden – drei bis vier Zentimeter sind ideal.
Bei Bedarf kann im April auch vertikutiert werden, um Moos und Rasenfilz zu entfernen. Kahle Stellen lassen sich gut nachsäen, sobald die Bodentemperatur über zehn Grad liegt.