Wenig Platz auf dem Balkon, aber Lust auf frische Tomaten? Ein viraler Garten-Trick könnte die Lösung sein: Dabei wachsen die Tomaten kopfüber aus einem hängenden Eimer nach unten – und obendrauf kommt noch eine zweite Pflanze wie Salat oder Kräuter.
Das Prinzip ist simpel, aber clever: Die Tomate wächst durch ein Loch im Kübelboden nach unten, während oben im Kübel noch Platz für weitere Pflanzen bleibt. So nutzt man den vorhandenen Raum optimal aus.
Wie 24garten.de berichtet, hat der Trick bereits Hunderttausende begeistert. Besonders der schwebende Salat auf dem Eimer findet Anklang. Ein Nutzer schreibt begeistert: "Der fliegende Salat allein löst mein Schneckenproblem. Super Idee."
Doch es gibt auch mahnende Stimmen. Ein Nutzer, der nach eigenen Angaben Dachgärten plant, warnt: "Seid sehr vorsichtig. Wenn ihr das stark bewässert, kann es bis zu etwa 38 Kilogramm wiegen. Nicht nur Schnur und Verankerung müssen das tragen, sondern auch der Griff."
Auch die Materialermüdung ist ein Thema. Nach rund einem Jahr in direktem Sonnenlicht werden Kunststoffeimer oft spröde und der Griff könnte brechen. Mehrere Nutzer empfehlen daher zusätzliche Seile oder Paracord zur Sicherung.
Wer den Trick ausprobieren möchte, sollte buschig wachsende Tomatensorten wählen. Wichtig: Hängende Töpfe trocknen schneller aus als Beete. Die Feuchtigkeit sollte täglich kontrolliert werden, besonders an heißen Tagen. Gegossen wird direkt in den Eimer, um Blätter und Früchte trocken zu halten.