Blüten-Booster aus der Küche

Mit dieser Backzutat kannst du deine Blumen düngen

In fast jeder Küche liegt dieser kleine Pflanzen-Booster. Kaum jemand ahnt, was er im Blumentopf bewirken kann.
Heute Life
11.02.2026, 14:25
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Zimmerpflanzen sind mehr als nur grüne Deko – sie verbessern das Raumklima, sorgen für Wohlbefinden und können sogar deine Stimmung heben. Damit sie gesund bleiben, brauchen sie regelmäßig Nährstoffe: Viele greifen schnell zum chemischen Dünger aus dem Blumengeschäft. Doch ein überraschender Haushaltsklassiker aus der Küche eignet sich ebenfalls hervorragend als natürlicher Dünger für viele Pflanzen.

Was macht Germ als Dünger so besonders?

Backhefe enthält wichtige Mineralstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die für Pflanzen essenziell sind. Diese Nährstoffe unterstützen die Photosynthese, das Wurzelwachstum und die allgemeine Vitalität deiner Blumen und Zimmerpflanzen. Darüber hinaus regt Hefebodenmikroben an, die den Boden lebendiger machen und die Nährstoffe besser verfügbar machen.

Der Hefedünger ist für folgende Pflanzen geeignet:

  • Orchideen
  • Zimmerpflanzen wie Monsteras und Calatheas
  • Blumen wie Rosen, Petunien, Geranien oder Hortensien
  • Kräuter auf der Fensterbank wie Basilikum, Rosmarin und Petersilie
  • Gemüsepflanzen wie Tomaten, Gurken oder Paprika

So stellst du deinen Germdünger her

Um dein eigenes Hefewasser herzustellen, löst du zunächst ein Packerl Germ (etwa 7 Gramm) in rund 100 Millilitern heißem Wasser auf. Anschließend füllst du die Mischung mit zwei Litern kaltem Wasser auf und verrührst alles gründlich. Bevor du die Flüssigkeit zum Düngen verwendest, solltest du sie vollständig abkühlen lassen – erst dann ist sie bereit für deine Pflanzen.

Alternative Dünger aus der Küche

Wenn du zusätzlich oder statt Germ düngen willst, gibt es mehrere natürliche, günstige Hausmittel, die für bestimmte Pflanzenarten geeignet sind:

1
Kaffeesatz
Dieser ist besonders gut geeignet für robuste Balkonblumen oder Rosen. Vorsichtig bei schweren Orchideen mit Luftwurzeln, da es Schimmel fördern kann.
2
Schwarzer Tee
Der Tee liefert Tannine, die sich positiv auf die Blütenbildung und die Blattfarbe auswirken können. Besonders Zimmerpflanzen und Orchideen in der Wachstumsphase profitieren davon. Wichtig ist jedoch, den Tee immer stark verdünnt zu verwenden, um die Wurzeln nicht zu belasten.
3
Bananenschalen-Tee
Dieser ist reich an Kalium und kann die Blütenbildung gezielt fördern. Besonders blühende Pflanzen wie Geranien oder Rosen profitieren von dieser natürlichen Nährstoffquelle.

So praktisch Hefewasser auch ist: Es ersetzt keinen vollwertigen Dünger. Vielmehr wirkt es wie ein natürlicher Wachmacher für den Boden, der Mikroorganismen aktiviert und Pflanzen hilft, Nährstoffe besser aufzunehmen.

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