Ein aktuelles Posting auf Facebook lässt die Wogen hochgehen: "7 Euro für eine Kanne Tee. Ist der EURO ein TEURO?", postete Klaus Otzelberger, FPÖ-Stadtrat in St. Pölten, nachdem er in der Innenstadt von St. Pölten Tee konsumiert hatte und sich vom Preis sichtlich überrascht zeigte.
Eine Diskussion setzte sich in Gang, viele empfanden die Preisgestaltung als Frechheit. Dann schaltete sich auch die Lokalbetreiberin in die Debatte ein.
"Der genannte Preis von 7,00 Euro für einen Tee ist nicht korrekt. Der bestellte Demmer Tee (eine hochwertige Teemarke) kostet 5,40 Euro pro Kanne (350 ml). Sehr wahrscheinlich hast du zusätzlich eine Portion frisch gepresster Zitronensaft um 0,70 Cent bestellt. Der Rest ist Trinkgeld. Ein Preis von 7,00 Euro für den Tee selbst wurde sicher nicht verrechnet", schreibt die Gastro-Chefin.
Darauf Otzelberger: "Ich gebe auch dem Kaffeehaus nicht die Schuld an dieser Geldentwertung, schuld ist das politische System des Euros. Mit Trinkgeld habe ich 7 Euro für eine Tasse Tee bezahlt (...)"
Und so dürfte sich die Rechnung zusammengesetzt haben: 5,40 Euro plus Zitronensaft um 0,70 Euro plus 0,90 Euro Trinkgeld – macht 7 Euro aus.