Schluss mit Gruselbeleuchtung

So erkennst du gute LED-Lampen beim Kauf

Früher machten LEDs Gesichter blass und Farben fahl. Das ist heute anders. Worauf du beim Kauf achten solltest.
Technik Heute
12.04.2026, 16:07
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Wer sich noch an die ersten LED-Birnen Anfang der 2000er erinnert, weiß: Ihr Licht war kalt, Farben wirkten blass und Gesichter fast kränklich. Und beim Dimmen haben sie auch noch geflackert. Das lag daran, dass dem Farbspektrum dieser frühen LEDs vor allem Rot fehlte.

Wie gut eine Lichtquelle Farben wiedergibt, zeigt der sogenannte CRI- oder Ra-Wert. Sonnenlicht erreicht den Maximalwert von 100, während die alten LEDs nur 60 bis 70 schafften.

Wie heise.de berichtet, schreibt eine EU-Verordnung inzwischen vor, dass nur noch Leuchtmittel mit einem Ra-Wert ab 80 verkauft werden dürfen. Damit wirken Farben und Gesichter schon deutlich natürlicher.

Der Ra-Wert verrät die Qualität

Wer besonders farbechtes Licht will, sollte im Baumarkt nach Leuchtmitteln mit Ra 90 Ausschau halten. Diese gibt es bereits für gängige Fassungen wie E27 oder GU10. Im Versandhandel sind sogar LEDs mit Ra 95 zu günstigen Preisen erhältlich.

Ein weiterer wichtiger Wert ist R9, der die Wiedergabe von Rottönen misst. Wer kräftige Farben schätzt, sollte auf einen R9-Wert über 50 achten.

Flimmern ist kein Problem mehr

Auch das nervige Flackern beim Dimmen gehört der Vergangenheit an. Die EU hat auch hierfür Grenzwerte festgelegt. Die dazugehörigen Kennzahlen PstLM und SVM stehen zwar selten auf der Verpackung, doch wer auf den Hinweis „dimmbar“ achtet, ist auf der sicheren Seite.

Übrigens: Die Farbtemperatur in Kelvin ist vom Ra-Wert unabhängig. Wer neutralweißes Licht fürs Arbeiten bevorzugt, sollte zu LEDs mit 4000 Kelvin greifen. Für gemütliche Stimmung eignen sich 2700 Kelvin besser.

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