Ermittlungen gegen zwölf Personen in Genua

Die Staatsanwaltschaft hat nach dem katastrophalen Brückeneinsturz in Genua Ermittlungen eingeleitet.
Nach der Tragödie in Genua, die 43 Tote gefordert hatte, geht die Suche nach Schuldigen weiter. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwölf Personen – darunter Manager des Autobahnbetreibers Autostrade per l'Italia sowie hohe Funktionäre des Infrastrukturministeriums.

Zudem wird die Korrosion von Brückenteilen einer Prüfung durch Experten unterzogen. Wie bereits berichtet, wäre denkbar, dass ein gerissenes Tragseil den Einsturz verursacht hatte. Immerhin hatte ein Gutachten vom Februar bereits ergeben, dass die Spannseile der Morandi-Brücke von Rost befallen waren.

Weil die Einsturzgefahr bei den noch bestehenden Teilen des Polcevera-Viadukts nach wie vor nicht gebannt ist, muss nun der Rest gestützt oder abgerissen werden.

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In der norditalienischen Stadt Genua ist am 14. August zu Mittag eine Brücke der Autobahn A10 eingestürzt. Das Morandi-Viadukt stürzte aus mehr als 40 Metern Höhe und auf einer Länge von rund 200 Metern ein. Es gibt 43 Todesopfer und zahlreiche Verletzte zu beklagen.

Die in den 1960er Jahren gebaute und 2016 renovierte Autobahnbrücke ist Teil der mautpflichtigen Autobahn A10. Sie zählt zu den meistbefahrenen und wichtigsten Autobahnrouten von Genua.

Brückeneinsturz in Genua
Brückeneinsturz in Genua


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