Geöffnetes Latein-Maturakuvert: Täter geschnappt

Bild: Helmut Graf

Der Einbruch in ein Salzburger Gymnasium im Mai, bei dem die Angaben zur Latein-Matura geöffnet worden waren, ist geklärt. Es handelt sich nicht um einen Schüler, sondern einen 32-jährigen Serieneinbrecher. Nach dem Vorfall mussten Ersatzaufgaben bestellt werden.

Der , bei dem die Angaben zur Latein-Matura geöffnet worden waren, ist geklärt. Es handelt sich nicht um einen Schüler, sondern einen 32-jährigen Serieneinbrecher. Nach dem Vorfall mussten Ersatzaufgaben bestellt werden.

Der Drogensüchtige drang in der Nacht in das Schulgebäude ein und brach einen Tresor auf. Dem Tatverdächtigen fiel dabei auch das Kuvert mit den streng geheimen Lateinmatura-Aufgaben in die Hände. Er habe nicht gewusst, was er in den Händen hielt und sei erst durch Medienberichte darauf gekommen, sagte er den Ermittlern.

Der Mann gab 16 weitere Einbruchsdiebstähle in der Stadt Salzburg und im Flachgau zu. Er hatte es auf öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Universitäten und Kindergärten abgesehen und zwischen Jänner und Mai zugeschlagen. Dabei enstand ein Schaden von 21.000 Euro, der 32-Jährige erbeutete zumeist Bargeld und elektronische Geräte. Das Diebesgut wurde den Geschädigten ausgehändigt.

Erst im Herbst 2014 entlassen

Der Salzburger hatte seine Drogenprobleme nach seiner Entlassung im Oktober 2014 nach Verbüßung einer mehrjährigen Freiheitsstraße in der Justizanstalt Salzburg nicht in den Griff bekommen. Schon 2011 waren dieselben Ermittler ihm auf der Spur, als er 47 Einbrüche begangen (80.000 Euro Schaden) hatte.

Der Tatverdächtige verbüßt seine Frage in der Justizanstalt Wels, weil auch zwei Kennzeichendiebstähle in Oberösterreich auf seine Kappe gehen.

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