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Gepflanzt! Burger King verkaufte Fleisch als "vegan"

Ein Lebensmittel-Skandal in Deutschland erschütterte die vegane Community. Erst seit kurzem bietet Burger King auch vegane Produkte an. Oder?

Ein Lebensmittelskandal bei Burger King Deutschland schlägt hohe Wellen.
Ein Lebensmittelskandal bei Burger King Deutschland schlägt hohe Wellen.
Getty Images

"Schmeckt wie Fleisch." Bei einer investigativen Recherche wurde die Wahrheit bei Burger King Deutschland aufgedeckt: Die Fastfood-Kette bietet seit einiger Zeit pflanzenbasierte Produkte an. Doch offenbar nahm man das nicht so ernst.

"Wenn man keine Plant-based Nuggets hat, gibt man normale Nuggets raus", erklärt eine Burger-King-Angestellte einer vermeintlichen neuen Kollegin. Was die Mitarbeiterin jedoch nicht ahnt: Die Frau ist undercover als Teil des Investigativ-Teams von Aufdeckerjournalist Günter Wallraff (bekannt aus der RTL-Sendung "Team Wallraff") eingeschleust worden, wie die "Krone" berichtet.

Burger King Deutschland: V-Label ist weg

Auch kamen fleischlose Produkte regelmäßig mit fleischhaltigen in Kontakt, beispielsweise in der Fritteuse oder in Wärmebehältern. Burger King Deutschland hat deshalb das vegane Label (V-Label) wieder verloren und darf keine Produkte mit einer veganen Kennzeichnung verkaufen.

Und wie sieht das mit Burger King Österreich aus?

Der Skandal in Deutschland schlägt natürlich auch den österreichischen Eigentümern auf den Magen – schließlich wurde in Wien, bei Westbahnhof, die erste rein vegane Filiale eröffnet – "Heute" berichtete. Ein Unternehmenssprecher klärt auf: "Die Situation in Deutschland kann nicht eins zu eins mit Österreich verglichen werden. So darf Burger King in Österreich auch weiterhin das V-Label führen. Da es sich um zwei rechtlich und wirtschaftlich unabhängige Franchisenehmer handelt, haben wir in Österreich auch eigene und strengere Kontrollstrukturen."

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    HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
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