Geriebene Mandeln mit Salmonellen belastet

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Bis auf eine Probe geriebene Mandeln fällt das Ergebnis positiv aus. Inzwischen hat die betroffene Handelskette den Verkauf der Sorte zurückgezogen.
Gerade in der Vorweihnachtszeit wird vermehrt auf Zutaten wie Nüsse zum Backen zurückgegriffen. Deswegen hat der Konsumentenschutz der AK Kärnten im Oktober 2019 Backwaren prüfen lassen: In einer von 23 Sorten wurden Salmonellen entdeckt.

Unter den gehackten und geriebenen Haselnüssen, Mandeln, Walnüssen und Kürbiskernen hat sich ein zwiespältiges Bild ergeben: Keine der Proben war mit Salmonellen belastet, bis auf eine. Die Sorte geriebene Mandeln wurde inzwischen aus dem Verkehr gezogen.

„Als einfacher Konsument steht man oft vor dem Problem, die Qualität einzelner Waren nicht ernsthaft überprüfen zu können. Deshalb führen wir als Arbeiterkammer Kärnten immer wieder solche Stichproben durch", erklärte Stephan Achernig, Leiter des Konsumentenschutzes der AK Kärnten.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Meist liegt es am Produktionsweg

Am häufigsten treten Salmonellen bei rohem, nicht ausreichend erhitztem Fleisch, Geflügel oder Rohmilch auf. Nüsse können jedoch auch mit Salmonellen belastet sein.

Die Gründe für die Verbreitung können vielfältig sein. Darunter sind Herstellungsfehler, falsche Lagerung, Hygienemängel, die Übertragung durch identifizierte Personen, Erhitzungsfehler, fehlerhafte Rohware und Verpackungs- und Transportfehler. Meist ist es eher der falsche Umgang in der Produktionskette als die Rohware selbst.

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