Geröll-Lawine begräbt VW-Transporter unter sich

Eine Geröll-Lawine begrub den VW-Transporter unter sich.
Eine Geröll-Lawine begrub den VW-Transporter unter sich.Polizei
Bereits Dienstagnacht wurde der Pkw holländischer Touristen nach heftigen Regefällen von einer Gerölllawine erfasst und zur Gänze verschüttet.

Gegen 21 Uhr war das Paar im Alter von 55 und 53 Jahren aus den Niederlanden am Dienstag mit ihrem Transporter in Johnsbach im Bereich der L 746 (Admont, Bezirk Liezen) unterwegs gewesen, als sich aufgrund der starken Regenfälle plötzlich eine große Menge an Gestein und Schlamm auf das Fahrzeug zubewegte.

Dem 55-Jährigen und seiner Frau gelang es in der Folge nicht mehr, das Fahrzeug, einen VW-Transporter, rechtzeitig wegzubewegen, woraufhin dieses unter den steinigen Geröllmassen zur Gänze verschüttet wurde.

Ehepaar blieb unverletzt

Zufällig vorbeikommende Einsatzkräfte der Feuerwehr Johnsbach, welche gerade auf dem Rückweg von einem anderen Einsatz waren, kamen den Touristen zur Hilfe.

Beide konnten samt persönlicher Gegenstände, Dokumenten und den beiden Fahrrädern noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden und blieben unverletzt. Sie konnten die Nacht in einem nahegelegenen Gasthaus verbringen.

Unfall bei Unwettereinsatz

Zu einem weiteren Unfall mit Bezug auf Unwetter kam es am Mittwochabend. Es kollidierte ein 38-jähriger Motorradlenker mit einem 62-Jährigen, als dieser die Fahrbahn nach den Unwettern reinigen wollte.

Beide Männer wurden schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Kurz nach 18.30 Uhr war der 62-Jährige auf der Straße unterhalb seines Hauses damit beschäftigt, durch das Unwetter entstandene Verunreinigungen auf der L 385 zu beseitigen.

Beide Männer schwer verletzt

In der Folge kollidierte der zu diesem Zeitpunkt herannahende Motorrad-Lenker (38) aus dem Bezirk Graz-Umgebung mit dem 62-Jährigen. Dabei wurde dieser erfasst und kam nach rund 40 Metern in einem angrenzenden Wiesenstück zu liegen.

Beide Männer erlitten schwere Verletzungen und wurden mit den Rettungshubschraubern C12 und C17 in das UKH Graz bzw. das LKH Graz geflogen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand von noch andauernden Ermittlungen.

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