Gerücht am KUK, und was wirklich dahinter steckt

Im Kepler Uniklinikum macht ein Gerücht die Runde: Impfstoff soll entsorgt worden sein.
Im Kepler Uniklinikum macht ein Gerücht die Runde: Impfstoff soll entsorgt worden sein.OÖ Gesundheitsholding
Die Corona-Impfungen sorgen wieder einmal für wilde Gerüchte. Im Kepler Uniklinikum in Linz ist von weggeworfenen Impfdosen die Rede. 

Zu wenig Impfdosen, Sorgen wegen Nebenwirkungen und ein kritisch betrachteter Impfplan des Bundes. Die Corona-Schutzimpfungen sorgen weiterhin für Gesprächsstoff und wilde Gerüchte.

So etwa am Kepler Uniklinikum (KUK) in Linz. Dort geht seit Tagen das Gerücht um, dass am Ende eines jeden Tages ungenutzte Impfdosen einfach entsorgt werden. Das ärgert viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weil auch am KUK noch nicht alle gegen Corona geimpft sind.

Alles Impfungen werden verimpft

Doch stimmt das? "Heute" hat nachgeforscht. Dabei wurde uns glaubhaft versichert, dass keine Impfdosen weggeworfen werden, weil es einen klaren Plan und eine Reihenfolge gibt, wenn Dosen übrig bleiben. Weggeworfen (also fachgerecht entsorgt) wurde allerdings in den vergangenen Tagen tatsächlich etwas.

Das KUK hatte nämlich von einem Pharmaunternehmen Antikörpertests erhalten und das in großen Mengen, sehr große Mengen sogar. Und weil nur ein Bruchteil der Tests dann auch wirklich verwendet wurde, erreichten die übrig gebliebenen ihr Ablaufdatum. Und dann mussten die Antikörpertest entsorgt werden…

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