Wien

Wiener Firma schenkt Mitarbeitern 12 Wochen Elternzeit

Bis zu zwölf Wochen bezahlte Elternzeit, das ist das Angebot einer Wiener Firma. Damit soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesteigert werden.
Heute Redaktion
12.04.2023, 16:55
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Um attraktiv für Mitarbeiter zu sein, müssen Firmen heute etwas mehr bieten als früher. Das biopharmazeutische Unternehmen MSD Österreich führt nun eine zusätzliche Unterstützung für ihre Mitarbeiter ein. Die Angestellten bekommen bis zu zwölf Wochen bezahlte Elternzeit. Die Firma möchte damit ein "eindeutiges Zeichen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie" setzen. Auch andere Wiener Firmen gehen neue Wege, um Mitarbeiter zu binden, beispielsweise mit der 4-Tage-Woche. 

Die Mitarbeiter "stehen bei MSD im Mittelpunkt. Unser Unternehmen ist bestrebt, die bestmögliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu bieten. Die Einführung der zusätzlichen bezahlten Elternzeit ist insbesondere in der Startphase einer Familie eine große Unterstützung und ein Commitment an werdende Familien", so Ina Herzer, Geschäftsführerin MSD Österreich.

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Staatliche Leistungen und bezahlte Elternzeit on top

Nun erhalten die Angestellten die Möglichkeit, neben den staatlichen Leistungen eine zusätzliche bezahlte Elternzeit von bis zu zwölf Wochen in Anspruch zu nehmen. Das gilt für alle: Mütter, Väter, Partner. Das Angebot soll der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen.

Neben Homeoffice-Regelung, zusätzlichem freien Tage und der Möglichkeit, bis zu 20 Stunden im Jahr ehrenamtlicher sozialer Arbeit nachzugehen, will das Unternehmen nun ein weiteres Zeichen setzen, um sich als attraktiver Arbeitgeber hervorzutun.

Große Unterstützung für junge Familien

"Unsere Mitarbeiter:innen stehen bei MSD im Mittelpunkt. Unser Unternehmen ist bestrebt, die bestmögliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu bieten. Die Einführung der zusätzlichen bezahlten Elternzeit ist insbesondere in der Startphase einer Familie eine große Unterstützung und ein Commitment an werdende Familien", so Ina Herzer, Geschäftsführerin von MSD Österreich.

Dass die Neuerung Vorteile mit sich bringt, zeige eine neue Studie, die in "The Lancet Public Health" erschienen ist. Eine längere Elternzeit von mindestens zwei Monaten würde dazu beitragen, die Verschlechterung der psychischen Gesundheit nach der Geburt zu verhindern. Darüber hinaus gebe es Hinweise darauf, dass dieser positive Effekt im späteren Leben anhalte und auch Auswirkungen auf die Kinder habe. Eine ganz erstaunliche, bahnbrechende Studie, die völlig neue Erkenntnisse lieferte! Von MSD Österreich wurde sie zum Anlass genommen, das Beschäftigungsmodell zu überarbeiten. Derzeit arbeiten 930 Mitarbeiter für MSD in der Human- als auch Tiermedizin an den Standorten Wien und Krems.

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