Gesetz stoppelt neuen Hanf-Wein zu

Sebastian Müller, Gastro-Experte und Johann Müllner, Winzer aus Krems (Foto: Good Wine Agency)
Sebastian Müller, Gastro-Experte und Johann Müllner, Winzer aus Krems (Foto: Good Wine Agency)Bild: Kein Anbieter/zVg
Die Präsentation des ersten Cannabis-Weins des Landes wurde abgesagt. Der "Magical Wine" verstößt gegen das Verkaufsverbot für CBD-haltige Lebensmittel des Gesundheitsministeriums.
Am Freitag wollte Winzer Johann Müllner gemeinsam mit Gabalier-Freundin Silvia Schneider in Heiligenstadt (Döbling) den ersten Cannabis-Wein Österreichs präsentieren. "CB Desanto's Magical Wine" ist mit sogenanntem Cannabidiol (CBD) aromatisiert.

Der Wirkstoff soll im Gegensatz zu THC aber laut Experten nicht berauschend sein und erlebt derzeit gerade einen regelrechten Hype. Dennoch machten die Behörden dem "CB Desanto's Magical Wine" nun einen Strich durch die tiefgrüne Rechnung.

Der Traubensaft darf in Österreich vorerst nicht verkauft werden. Zum Stolperstein wurde das Verkaufsverbot für CBD-haltige Lebensmittel des Gesundheitsministeriums. "Cannabinoid-haltige Extrakte fallen unter die 'Novel Food' (Neuartige Lebensmittel)-Verordnung der EU und dürfen daher nicht in Verkehr gebracht werden", heißt es darin.

CommentCreated with Sketch.1 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Das Gesetz wurde aber nicht nur dem "Magical Wine" zum Verhängnis. Auch der CBD-Brownie von Aida wurde damit schon vernichtet. (pet)

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