Gesuchter Mörder in Hells Angels Club in Wien gefasst

Am Mittwoch um die Mittagszeit fuhren plötzlich gepanzerte Fahrzeuge durch Margareten, vermummte Polizisten riegelten die Gegend ab. Die Spezialeinheit suchte nach einem mutmaßlichen Mörder. Der ehemalige deutsche Hells Angels-Chef versteckte sich in Wien.

 

Der Großeinsatz galt dem Hells-Angels-Club. Die Biker haben ihr Clublokal in der Siebenbrunnengasse 11 in Margareten. 

Mutmaßlicher Mörder ließ sich widerstandslos festnehmen

Schwer bewaffnete bezogen die Beamten des Büros für Organisierte Kriminalität im Bundeskriminalamt und der Cobra Stellung rund um das Clubhaus der Hells Angels. Rund 100 Polizisten postierten sich um die Eingänge und bei den Kreuzungen in der Umgebung. Als die Spezialeinheit das Clublokal stürmte, ließ sich M widerstandslos festnehmen. 

M. soll im Sommer einen Mann in Leipzig erschossen haben

Marcus M., der Ex-Chef der Hells Angels wird in Deutschland wegen Mordes gesucht. Es wurde auch ein internationaler Haftbefehl erlassen. Im Sommer wurde ein Rocker in Leipzig erschossen aufgefunden. Der 34-jährige M. wird verdächtigt, am Mord Mitschuld zu haben. Wegen des Mordes saß M. bereits in U-Haft, wurde jedoch entlassen. Inzwischen sind jedoch neue Beweise aufgetaucht. M. soll nicht der Schütze sein. Er soll jedoch versucht haben das Opfer totzutreten. 

Während M. der Präsident der mittlerweile aufgelösten Hells Angels in Leipzig war, gehörte das Opfer zu den rivalisierenden "United Tribuns". 

Die Beamten rückten mit einem Panzerfahrzeug und einem MARS, einem Multifunktions-Rampenfahrzeug mit ballistischem Schutz, aus. Diese Gefährte werden auch bei Terror-Einsätzen benützt. 

Zuständig war nicht die "normale" Polizei sondern das Bundeskriminalamt. Der Einsatz war gegen 13 Uhr abgeschlossen.

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