Gesundheitsbedenken beim neuen 5G-Netz

In Brüssel kämpft eine Anti-5G-Bewegung gegen die Einführung des neuen Standards für mobiles Internet und Mobiltelefonie
Die Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkwellen ist nicht abschließend geklärt. Daher hat die belgische Regierung im Vorjahr entschieden, das 5G-Pilotprojekt in Brüssel zu stoppen. Der Grund: Wissenschaftler können nicht ausschließen, dass die damit verbundene Strahlenbelastung Krebs verursacht.

Im Video übt Olivier Galand von der Anti-5G-Bewegung "grONDES" heftige Kritik an dem neuen Standard für mobiles Internet und Mobiltelefonie

Gesundheitliche Effekte von 5G abklären



CommentCreated with Sketch.6 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Ich kann eine solche Technik nicht zulassen, wenn die Strahlungsstandards, die die Bürger schützen sollen, nicht beachtet werden – 5G hin oder her", zitiert die "Brussels Times" die belgische Umweltministerin Céline Fremault. "Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich aus Profitgründen verkaufen kann."

Im September 2018 hatten 180 Ärzte aus 36 Ländern in einem offenen Brief ein 5G-Moratorium gefordert, bis die gesundheitlichen Effekte von 5G abgeklärt sind. Dennoch treibt die Europäische Union ihre Pläne zur Entwicklung der 5G-Netze voran.

Der Strahlungsexperte Martin Röösli vom Schweizer Tropeninstitut TPH hat am Expertenbericht des Schweizer Bundes zu 5G mitgearbeitet. Die Risiken seien die gleichen wie bei 3G und 4G, sagt er. Sie seien klein.

Über solche Probleme kann man im US-Bundesstaat West Virgina nur lachen: 5G und selbst WLAN sind in diesem Dorf illegal.

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