Hohe Corona-Welle

Gesundheitsminister macht Masken-Ansage für Weihnachten

Angesichts der weiterhin sehr hohen Corona-Welle und der anstehenden Feiertage mahnt Gesundheitsminister Rauch die Bevölkerung zu Vorsicht. 

Newsdesk Heute
Gesundheitsminister macht Masken-Ansage für Weihnachten
Rauch appelliert, zu Weihnachten vor allem dort Rücksicht zu nehmen, wo Menschen krank, angeschlagen oder besonders vulnerabel sind.
Martin Juen / SEPA.Media / picturedesk.com

Kurz vor Weihnachten appelliert Gesundheitsminister Johannes Rauch an die Bevölkerung, aufgrund der hohen Corona-Welle vorsichtig zu sein. Besonders vor Treffen mit vulnerablen und älteren Personen an den Feiertagen sollten Hygienemaßnahmen eingehalten werden.  

"Maskentragen in U-Bahn sinnvoll"

"Wenn ich meine kranke Mutter besuche, dann ziehe ich eine Maske an", erklärt Rauch. Für den Minister sei es "eine Frage des Hausverstandes". "Wenn ältere Menschen sich in Situationen hineinbegeben, wo offensichtlich Menschen erkältet sind oder nicht genau wissen, was sie haben, wird das Maskentragen auch angezeigt sein."

Außerdem sei es sinnvoll, an Orten wie in der U-Bahn, wo sich eine große Zahl von Menschen auf engem Raum befindet, eine Maske zu tragen, um eine mögliche Ansteckung zu verhindern.

Tests vor Treffen empfohlen 

Bei Symptomen sei zudem das Testen eine Option: "Wenn Menschen da sind, die offensichtlich eine Erkältungskrankheit haben, ist es vielleicht doch gescheiter, einen Test zu machen", so Rauch. Auch Experten empfehlen, gerade vor den Weihnachtsfeierlichkeiten die Kontakte im Vorfeld zu reduzieren und vor den Treffen einen Antigentest durchzuführen.

Rauch appelliert, vor allem dort Rücksicht zu nehmen, wo Menschen krank, angeschlagen oder besonders vulnerabel sind. Ebenso verwies er auf andere Krankheitserreger wie das Grippevirus und RSV, die derzeit im Umlauf seien und erklärte, dass den ganzen Winter hindurch mit diesen Erkrankungen zu rechnen sei.

"Müssen Schule krisensicherer machen"

Die hohen Infektionszahlen sorgen auch an den Schulen für Personalengpässe. Der Betrieb sei in manchen Regionen nur noch mit großen Schwierigkeiten aufrechtzuerhalten, so der oberste Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG). Er sieht Handlungsbedarf in der Politik und fordert, die Schulen durch Maßnahmen wie Lüftungsanlagen krisensicherer zu machen.

Er ist nicht dafür, einfach hinzunehmen, dass neben der Influenza nun auch Corona regelmäßig durch die Schulen rauscht. Maßnahmen wie die Maskenpflicht und digitaler Unterricht seien für ihn jedoch kein Mittel, um die Krankheitswelle in den Schulen abzubremsen. 

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red
Akt.