200 mutige Schwule, Lesben und Transsexuelle gingen in Kiew bei der Parade "Gay Pride" trotz Gewaltdrohungen auf die Straße. Rechtsextreme lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei, teils Mann gegen Mann. Es gab mehrere Verletzte und 25 Festnahmen.
200 mutige Schwule, Lesben und Transsexuelle gingen in Kiew bei der Parade "Gay Pride" trotz Gewaltdrohungen auf die Straße. Rechtsextreme lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei, teils Mann gegen Mann. Es gab mehrere Verletzte und 25 Festnahmen.
Ein Großaufgebot an Sicherheitskräften musste die Demonstranten, die mit Regenbogenfahnen durch die ukrainische Hauptstadt zogen, um friedlich für Gleichberechtigung und Toleranz zu werben, vor Angriffen von rechtsextremen und homophoben Gegnern schützen.
Klitschko-Aufforderung ignoriert
Die Teilnehmer, darunter auch zwei ukrainische Parlamentsmitglieder und der schwedische Botschafter, hatten an der Veranstaltung festgehalten, wenn gleich Bürgermeister Witali Klitschko die Organisatoren aufgeforder hatte, diese aus Sicherheitsgründen abzusagen.
Die Gegendemonstranten wollten die Veranstaltung auflösen, Polizisten stellten sich ihnen in den Weg. Mit Knallkörpern und Knüppeln sorgten die Rechtsextremen für einen Gewaltexzess, sie attackierten Polizisten auch mit Tränengas und Mauerbrocken.
Beamter am Hals verletzt
Fünf Polizisten wurden verletzt, ein Beamter erlitt am Hals schwere Blessuren. 25 Randalierer wurden festgenommen.