Auf der japanischen Insel Kuchinoerabu hat sich am Freitag ein gewaltiges Naturschauspiel ereignet. Der 650 Meter hohe Vulkan Shindake ist mit einer lauten Explosion ausgebrochen. Über der Insel türmte sich eine neun Kilometer hohe, dunkle Rauchsäule auf. Die 137 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht.
Auf der japanischen Insel Kuchinoerabu hat sich am Freitag ein gewaltiges Naturschauspiel ereignet. Der 650 Meter hohe Vulkan Shindake ist mit einer enormen Explosion ausgebrochen. Über der Insel türmte sich eine neun Kilometer hohe, dunkle Rauchsäule auf. Die 137 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht.
Bereits vor einem Jahr war der Vulkan ausgebrochen. Doch diesmal sei das Ausmaß der Naturkatastrophe ungleich höher, wie Augenzeugen berichteten.
Aus dem Krater fließt ein Strom aus Lava, vulkanischer Asche und Gasen den Hang hinunter bis ans Meer. Fast alle der 137 Inselbewohner wurden in Evakuierungszentren gebracht, um von der Insel fliehen zu können. Denn die meteorolgische Behörde warnt vor einer weiteren möglichen Eruption.
Die japanische Regierung hat indess einen Krisenstab eingerichtet und Helikopter sowie Schiffe der Küstenwache auf den Weg nach Kuchinoerabu geschickt.