Der ÖGB drängt auf die rasche Etablierung des von der Koalition angepeilten Bonus-Malus-Modells zur besseren Beschäftigung Älterer. Dieses sei "dringendst" noch in diesem Jahr zu etablieren, erklärte Präsident Erich Folgar nach einer Sitzung des Bundesvorstands. Ferner pochte der Gewerkschaftschef darauf, die sechste Urlaubswoche leichter erreichbar zu machen.
Der ÖGB drängt auf die rasche Etablierung des zur besseren Beschäftigung Älterer. Dieses sei "dringendst" noch in diesem Jahr zu etablieren, erklärte Präsident Erich Folgar nach einer Sitzung des Bundesvorstands. Ferner pochte der Gewerkschaftschef darauf, die sechste Urlaubswoche leichter erreichbar zu machen.
Im Wesentlichen geht es dabei darum, dass die 25 Jahre an erforderlichen Vordienstzeiten nicht mehr im selben Unternehmen zu erzielen sind sondern die Beschäftigung egal in welchen Betrieb davor für die Urlauszeit angerechnet wird. Bis zu 500.000 Arbeitnehmer zusätzlich könnten so eine sechste Urlaubswoche lukrieren.
Auf die angesprochen wollte Foglar kein demokratiepolitisches Defizit darin erkennen, dass beispielsweise in Wien nur noch gut 37 Prozent der Stimmberechtigten ihr Wahlrecht in Anspruch genommen haben. Es sei seitens der Kammer sehr viel getan worden, um die Beteiligung auf einem akzeptablem Niveau zu halten.
Letztlich könne man aber niemanden, der nicht an einer Wahl teilnehmen wolle, dazu zwingen. Insgesamt handle es sich jedenfalls um eine Entwicklung, die nicht nur bei AK-Wahlen sondern bei sämtlichen Urnengängen der jüngeren Vergangenheit zu beobachten sei.