Gift-Tod durch Prostituierte: Darum starb Österreicher

Prostituierte auf einem Straßenstrich (Archivfoto)
Prostituierte auf einem Straßenstrich (Archivfoto)apa/picturedesk
Eine Prostituierte hat einem Studenten aus Österreich in einem bulgarischen Hotel einen "Todes-Cocktail" verabreicht. Das ist über den Fall bekannt.

Wie "Heute" berichtete, ist ein österreichischer Student in einem Hotel im bulgarischen Warna tot aufgefunden worden. Eine 21-jährige Prostituierte soll dem 35-Jährigen einen "Gift-Mix" gegeben haben. Während Mizgin H. danach um sein Leben kämpfte, stahl die junge Frau dessen Bargeld, Telefon, Uhr und Laptop. Anschließend ergriff die Sex-Arbeiterin die Flucht und ließ H. im Zimmer zurück.

Der Österreicher überlebte den tödlichen "Drogen-Cocktail" nicht, für ihn kam bereits jede Hilfe zu spät. Die Prostituierte konnte schließlich drei Tage später erfolgreich von der Polizei aufgespürt und festgenommen werden. Auch für zwei ihrer Komplizen klickten die Handschellen.

Örtlichen Medienberichten zufolge soll es sich bei dem Trio um Serientäter handeln. Radoslav M. (43), Ludmil M. (34) und Reneta N. (21) sollen ihr kriminelles Schema nämlich bereits früher angewendet haben. Die Prostituierte setzt ihre Opfer unter Drogen und raubt sie anschließend aus. Ihre Kollegen machen die Beutestücke dann zu Geld, etwa bei einem Pfandleiher.

Österreicher studierte Medizin

Mittlerweile ist auch bekannt, woran der Student aus Österreich am 8. August genau gestorben ist. Bei der Autopsie wurde nämlich festgestellt, dass der Tod von Mizgin H., der an der Medizinischen Universität in Varna studierte, durch eine Überdosis Drogen und rezeptpflichtiger Medikamente verursacht worden ist. Ein "Gift-Mix", den laut Gerichtsmediziner niemand überlebt hätte.

Die Drogen sowie die rezeptpflichtigen Medikamente hatte Reneta N. (21) vor dem Treffen mit dem Österreicher von ihren beiden Komplizen bekommen. Die Untersuchungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen und laufen weiter auf Hochtouren.

Während der Inhaftierung der drei Verdächtigen konnten die Ermittler bei mehreren Durchsuchungen bereits verschiedene Arten von Drogen sowie eine elektronische Waage sicherstellen. Die Bezirksstaatsanwaltschaft wird beim Bezirksgericht Varna nun einen Antrag stellen, die strengsten Maßnahmen des Verfahrenszwangs zu ergreifen.

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