Welt

Giftschlamm erreicht Atlantik: 250.000 ohne Trinkwasser

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:11

Am 5. November brachen beim kleinen brasilianischen Dorf Bento Rodrigues zwei Dämme bei einer Eisenerzmine. Erst wurde der Ort von einer Schlammlawine weggerissen, seitdem rinnt der verseuchte Schlamm in den Rio Doce. Drei Wochen nach dem Unglück ist die Naturkatastrophe endgültig eingetreten: Der Giftschlamm hat den Atlantik erreicht.

Zwölf Menschen starben als die Dämme brachen und die Schlammmassen das Dorf unter sich begruben. Doch das war erst der Anfang. Inzwischen sind 250.000 Menschen ohne Trinkwasser. Täglich werden tote Fische neben der Flussmündung an die Atlantikstrände Brasiliens geschwemmt. 

In Rio de Janeiro demonstrieren die Menschen gegen die Betreiberfirma der Mine. Währenddessen versucht eine gefährdete Wasserschildkrötenart an ihrem angestammten Brutgebiet die Eier an den Strand zu legen - vier Kilometer von der Flussmündung des Rio Doce entfernt. 

Klicken Sie sich durch die schockierenden Fotos. 

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