Besonderer Abend, ebenso außergewöhnliche Belohnung! Nach der größten Sensation der FA-Cup-Geschichte gönnt sich Sechstligist Macclesfield FC eine ganz besondere Feier. Diese führt direkt nach Ibiza.
Der Außenseiter hatte Titelverteidiger Crystal Palace um Österreichs Star-Trainer Oliver Glasner mit 2:1 aus dem Bewerb geworfen und damit englische Fußballgeschichte geschrieben. Klub-Boss Rob Smethurst hält nun Wort: Eine gemeinsame Reise auf die Party-Insel ist fix, wenn auch erst nach Saisonende.
Der Jubel nach dem Abpfiff im Moss-Rose-Stadium kannte ohnehin keine Grenzen. Fans stürmten den Platz, die Spieler feierten bis tief in die Nacht. Für den unwahrscheinlichen Coup gegen den Premier-League-Klub hatte Smethurst seinen Profis den Trip versprochen und wurde nicht enttäuscht.
Sportlich war der Erfolg ebenso spektakulär wie historisch: Macclesfield ist das erste Non-League-Team seit 117 Jahren, das den amtierenden FA-Cup-Sieger eliminierte. Die Treffer von Paul Dawson und Isaac Buckley-Ricketts sorgten für das 2:0, der späte Anschlusstreffer von Yeremy Pino änderte nichts mehr am Schock für Palace.
Auf der Gegenseite saß der Frust tief. Glasner sprach nach dem Aus von einer Blamage und zeigte sich ratlos. Für den Oberösterreicher, der Palace im Vorjahr noch sensationell zum FA-Cup-Triumph geführt hatte, ist das frühe Scheitern ein herber Rückschlag – zumal die Londoner nun seit neun Pflichtspielen sieglos sind.
Während Glasner personelle Konsequenzen ankündigte, feierte Macclesfield seinen größten Abend der Klubgeschichte – und blickt nun voller Vorfreude Richtung Mittelmeer.