Das verlangt Wrabetz

Rapid-Boss über Hoff Thorup: "Haben gehörigen Druck"

Rapid reiste mit dem neuen Coach Johannes Hoff Thorup ins Trainingslager nach Spanien. Boss Alexander Wrabetz formulierte zuvor die ersten Ziele.
Sport Heute
11.01.2026, 15:22
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Seit 7. Jänner 2026 versucht Johannes Hoff Thorup, Rapid wieder in die Spur zu bringen. Der Däne übernahm das Traineramt von Stefan Kulovits, der als Interimscoach sieglos blieb und als Tabellen-Siebenter in die Winterpause stolperte.

Hoff Thorup, der zuvor Nordsjaelland (67 Spiele) und Norwich City (47 Spiele) betreute und ein Fan des offensiven 4-3-3-Systems ist, reiste am Samstag mit den Hütteldorfern nach Spanien. Die Grün-Weißen schlugen ihr Vorbereitungscamp in Benidorm auf – bei angenehmen 15 Grad. Bereits am Montag (15 Uhr) wird gegen Ferencvaros Budapest getestet.

Für den neuen Trainer geht es also Schlag auf Schlag. "Wir haben von Anfang an einen gehörigen Druck", stellt Rapid-Präsident Alexander Wrabetz im Vorfeld klar. "Das ist dem Johannes auch klar, haben wir ihm natürlich gesagt. Wir wollen uns im Cup behaupten und uns in der Meistergruppe positionieren – und dort dann ein gewichtiges Wort mitreden."

Die Vorbereitungszeit ist kurz – bereits am 31. Jänner reisen die Wiener zum Cup-Viertelfinale nach Ried.

Wrabetz verrät zudem, warum die Trainerwahl auf den erst 37-jährigen Hoff Thorup fiel. "Markus Katzer hatte eine lange Liste mit ungefähr 30 Personen, da waren sehr gute Leute dabei, viele wären auch zur Verfügung gestanden. Am Schluss kamen zwei, drei in die engste Auswahl."

Für den Dänen sprach schlussendlich die "gute Vorerfahrung. Er hat bei Nordsjaelland Dinge getan, die für uns wichtig sind. Er hat ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung junger Spieler. Dazu die Erfahrungen aus England."

In den Hearings überzeugte Hoff Thorup als "sehr sympathischer Mensch, der auch gut zur Sache kommt. Er hat sich unsere Spiele genau angesehen und gesagt, was er gut findet und was verbesserungsfähig ist. Er hat sich gut über unseren Kader und unseren Klub informiert."

Am Ende zählen freilich auch bei ihm die Ergebnisse. Fünf Runden bleiben Rapid, um in der Liga den Sprung über den Strich zu schaffen. Seit 2. November (2:1 gegen Sturm Graz) warten die Hütteldorfer auf einen "Dreier". Fix: Weil man in der Conference League mit nur einem Zähler als Letzter (!) ausschied, fallen die internationalen Auftritte weg.

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