Glawischnig: 40 Verfahren gegen Hassposter im Netz

"Hängt die Grünen auf, solange es noch Bäume gibt", "Bitte verpasst dera Frau einen Kopfschuss": Mit solchen und ähnlichen Postings ist Eva Glawischnig immer wieder konfrontiert, oft im Zusammenhang mit Falschmeldungen über sie im Internet.

"Hängt die Grünen auf, solange es noch Bäume gibt", "Bitte verpasst dera Frau einen Kopfschuss": Mit solchen und ähnlichen Postings ist Eva Glawischnig immer wieder konfrontiert, oft im Zusammenhang mit Falschmeldungen über sie im Internet.
"Hass im Netz hat sicher nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Wo Gesetze gebrochen werden, setze ich mich zur Wehr", sagt die Grünen-Chefin zu "Heute". Und das mit Erfolg: Von 40 Verfahren gewann sie alle bisher abgeschlossenen. Hassposter mussten ihr insgesamt 11.000 Euro Entschädigung zahlen.

Das Geld fließt an Einrichtungen wie Caritas, Kolpinghaus oder das Netzwerk Offene Jugendarbeit boja. Die bisher höchste Spende betrug 2.000 Euro und floss in Sachspenden nach dem Brand des Caritas-Lagers in Traiskirchen.

Die 1.000 Euro aus dem jüngsten gewonnenen Verfahren flossen vergangene Woche an die Wiener Hilfsorganisation "neunerhaus", die obdachlose Menschen unterstützt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen