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"Gleicher Dreck!" Bayern-Ikone watscht Kimmich ab

Die Bayern sind in der Krise. Vor allem Joshua Kimmich läuft aktuell seiner Form hinterher. Grund genug für eine Ikone, sich den Star vorzuknöpfen. 
Heute Redaktion
16.08.2023, 17:49
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Deutschlands Serienmeister ist mit einer denkwürdigen Klatsche in die neue Saison gestartet. Am Samstag setzte es im Supercup gegen den Dauerrivalen RB Leipzig eine 0:3-Abfuhr. Das konnte auch 100-Millionen-Euro-Stürmer Harry Kane, der sein Kurzzeit-Debüt für die Münchner gab, nicht verhindern. 

Bayern-Ikone Mario Basler hat einen Schuldigen für die Pleite bereits ausgemacht: Kapitän Joshua Kimmich, der schon seit dem Ende der letzten Saison seiner Form hinterherläuft, das Spiel des deutschen Serienmeisters nicht lenken kann. 

"Spielt genau den gleichen Dreck"

"Kimmich ist der Spieler, der Bayern vollkommen durcheinander macht. Ich werde mich auf Kimmich weiter einschießen. Denn diese Leistung, die Kimmich bringt, ist unterirdisch", polterte der 54-Jährige in seinem Podcast "Basler ballert". Das Problem des deutschen Teamspielers sei, dass er die Position in der Doppel-Sechs nicht halte. Da mache es dann auch keinen Unterschied, wer neben Kimmich spielt. "Laimer, der für mich in Leipzig ein überragender Spieler war. Egal, wo der hingerannt ist, Kimmich ist dem hinterhergerannt und immer wieder spielen die Kimmich an", polterte Basler. 

Ein weiterer Basler-Kritikpunkt an Kimmich ist, dass der Bayern-Mittelfeldspieler weiterhin alle Ecken schießen darf. "Er spielt genau den gleichen Dreck weiter, wie er letzte Saison gespielt hat. Jetzt hat er eines dazugelernt bei seinen Eckbällen: Jetzt schießt er sie nicht mehr ins Seitenaus, sondern genau dem Torhüter in die Hände", schoss der 54-Jährige weiter gegen den deutschen Teamspieler. 

Neue Position für Kimmich?

Bayern-Coach Thomas Tuchel sieht wohl selbst ähnliche Probleme, ohne sie derart harsch anzusprechen. Allerdings wird der 49-Jährige nicht müde, die Verpflichtung eines defensiv denkenden Mittelfeldspielers zu fordern, Tuchel bezeichnet diese Position als "Holding Six". 

Basler gab dem Bayern-Coach derweil eine andere Idee mit auf den Weg: Tuchel solle in der Mittelfeldzentrale Laimer und Leon Goretzka auflaufen lassen. Und Kimmich auf die Position des Rechtsverteidigers schieben. Dort könnte ohnehin bald eine Lücke aufgehen, sollte der abwanderungswillige Benjamin Pavard doch noch verkauft werden. 

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