Seit über zwölf Jahren nimmt Werner Gregoritsch auf der Trainerbank des ÖFB-U21-Nationalteams Platz. In 113 Spielen feierte der Steirer mit seinen Mannschaften 64 Siege. In dieser Länderspielpause warten Slowenien und Frankreich in der EM-Quali auf die Youngsters.
Sollten beide Spiele gewonnen werden, ist Österreich bei der Euroeuropameisterschaft 2025 in der Slowakei mit dabei. So auch Trainer Gregoritsch. Bei einem Verpassen der Qualifikation ist das Kapitel U21 für den 66-Jährigen bereits nach dem Spiel gegen die Franzosen am nächsten Dienstag vorbei.
Sohnemann Michael Gregoritsch steht vor seinem 60. Einsatz in der A-Nationalmannschaft, sagt über seinen Vater: "Mein Vater hatte eine unglaublich verdiente Karriere in der U21-Nationalmannschaft. Er hat seinen Job sehr, sehr gut erledigt. Ich hoffe, dass er bis zum Sommer noch U21-Trainer ist.
Beeindruckt ist er von dem Standing seines Vaters beim ÖFB, erzählt eine Geschichte von der EURO in Deutschland: "Ich bin sehr stolz drauf, dass er im Juni bei der EURO ins Hotel kommt und ihm von 26 Spielern alle um den Hals fallen und sich freuen, dass er da ist."
Was Papa-Gregoritsch in Zukunft machen wird, ist noch offen. Der ÖFB-Stürmer hat aber schon eine Idee: "Er spielt sehr gut Golf, mittlerweile schlägt er mich schon fast. Vielleicht muss ich ihn als Individualtrainer zu mir holen."