Google macht Datenschutz-Einstellungen transparenter

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Google macht die Kontoverwaltung endlich bedienungsfreundlicher. Künftig können die Nutzer selbst bestimmen, welche Daten der Konzern speichern darf. Damit kommt Google seinen Usern entgegen.

macht die Kontoverwaltung endlich bedienungsfreundlicher. Künftig können die Nutzer selbst bestimmen, welche Daten der Konzern speichern darf. Damit kommt Google seinen Usern entgegen.

Bisher war die Änderung der Kontoeinstellungen für Google-Nutzer auf allen Service-Plattformen mühsam. Das führte zu vehementer Kritik gegen Google, die auch in eine Klage führte. Jetzt führt Google die Kontoverwaltung an einem zentralen Ort zusammen. Am Montags stellt Google dafür die neue Übersichtsseite „Mein Konto“ offiziell vor.

Im Kontrollzentrum kann man etwa die Einstellungen anpassen, die sich auf die Personalisierung auswirken und sich aufgrund der Suchaktivität auf der unternehmenseigenen Suchmaschine ergibt. Diese kann mit einem Klick deaktiviert werden.

Registrierte Nutzer sollen über „Mein Konto“ schneller als bisher auf Einstellungen und Instrumente zugreifen können, „mit denen sie ihre Daten und ihre Privatsphäre schützen können“, heißt es auf der Seite, die für manche Nutzer schon in der vergangenen Woche freigeschaltet wurde.
Drei Unterkategorien:


Anmeldung und Sicherheit. Hier geht es um Einstellungen für Passwörter und Kontozugriff. Unter „Kontoeinstellungen“ können Nutzer unter anderem die von ihnen verwendete Sprache ändern oder den Speicherplatz verwalten, der ihnen von dem Suchmaschinenkonzern zur Verfügung gestellt wird.
„Persönliche Daten und Privatsphäre“: Unter dem Stichwort „Kontoverlauf“ lässt sich dort auf Daten zurückgreifen, die Google sammelt, sobald sich Nutzer in ihrem Konto angemeldet haben. „Dank der in Ihrem Konto gespeicherten Aktivitätsdaten werden Dienste noch individueller an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst“, gibt Google als Grund für die Sammlung an. Das Unternehmen sammelt Suchanfragen nach eigenen Angaben, um die Suche zu beschleunigen und um Informationen in der Suche auf den Nutzer zuzuschneiden. Nutzer, denen die Datensammlung etwa beim Datenverlauf zu weit geht, können diese nun in dem neuen Konto-Kontrollzentrum mit einem Klick auf einen animierten Schieberegler ausstellen.
"Interessensbezogene Werbung: Ausschaltbar ist diese im Konto-Kontrollzentrum. Liest ein angemeldeter Nutzer etwa auf einer Nachrichtenseite Berichte über Frühlingsmode, wird Frühlingsmode als Interesse gespeichert. Dies lässt sichnun  sowohl für Werbung auf hauseigenen Angeboten als auch auf Internetseiten außerhalb des Netzwerks des Unternehmens deaktivieren, auf denen es im Auftrag der Betreiber Werbung schaltet.

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