Bundeskanzler Sebastian Kurz (VP) gab mit Vize Werner Kogler, zwei Landeschefs und Experten ein Corona-Update für Österreich. Man setze weiter auf ein regional differenziertes Vorgehen, dieses habe sich bewährt, so der Regierungschef.
Heißt im Klartext: Lockdown bis 18. April in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Lockdown light im Rest des Landes – ausgenommen Vorarlberg, dort ist mit Zutrittstests sogar ein Besuch in der Gastronomie möglich.
Dann nahm Kurz auf das Thema Impfen Bezug. Von den 7,5 Millionen Berechtigten würden nur knapp 5 Millionen auch ein Jaukerl haben wollen, rechnet der Kanzler vor. Beim Impfen werde man weiter stark nach dem Alter kategorisieren. Im April soll der Fokus noch auf die Über-65-Jährigen liegen, ab Mai geht es weiter zu Menschen im Alter 50+.
Bevor er das Wort an Vizekanzler Kogler übergab, teilte er noch eine ganz persönliche Geschichte, die den Impf-Fortschritt bei den Hochbetagten (österreichweit haben 63 Prozent der Generation 85+ zumindest eine Dosis erhalten) unterstreichen soll: Seine Oma (92) wurde geimpft. "Gott sei Dank", so der Kanzler.