Greenpeace-Aktivisten gehen endlich frei

Nach Michael Chodorkowsky und den Punksängerinnnen von Pussy Riot dürfen die ersten der in Russland festsitzenden Greenpeace-Umweltschützer Russland verlassen. Nach über drei Monaten haben sie die entsprechenden Ausreisedokumente erhalten.
Nach dürfen die ersten der in Russland festsitzenden Greenpeace-Umweltschützer Russland verlassen. Nach über drei Monaten haben sie die entsprechenden Ausreisedokumente erhalten.

Die Justiz hatte nach der Amnestie durch Präsident Wladimir Putin die Verfahren wegen Rowdytums gegen die Aktivisten eingestellt. Einige Ausländer, die keine Visa benötigen, konnten damit sofort das Land verlassen. Zudem reichten über 20 Männer und Frauen bei der Migrationsbehörde Anträge auf ein Ausreisevisum ein. Greenpeace zufolge ist es sehr wahrscheinlich, dass sie Neujahr daheim bei ihren Familien verbringen können.

Protest gegen Umweltzerstörung in der Arktis

Insgesamt 30 Besatzungsmitglieder des Greenpeace-Schiffs "Arctic Sunrise" hatten am 19. September in der Arktis an einer russischen Ölplattform des Staatskonzerns Gazprom . Nach ihren Festnahmen hatten sie wochenlang in Haft gesessen, bis sie im November auf Kaution freikamen. Die freigelassenen russischen Umweltschützer feierten ihre wiedergewonnene Freiheit. Der prominente Fotograf Denis Sinjakow reiste ins sibirische Krasnojarsk, um dort die ebenfalls im Zuge der Amnestie freigelassenen Frauen der kremlkritischen Punkband Pussy Riot zu treffen.
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