Halsschmerzen, Husten, Schnupfen: So kann man nicht in die Arbeit. Derzeit sind in Niederösterreich vor allem grippale Infekte schuld daran, dass viele tausende Menschen krankgemeldet sind. Genauer gesagt waren es in der zweiten Woche im Jänner circa 40.000 Personen, die sich krankschreiben lassen mussten.
Laut Österreichischer Gesundheitskasse (ÖGK) kämpfen aktuell circa 900 Personen in Niederösterreich mit der echten Grippe, also Influenza. Um die 250 Leute haben sich mit Corona angesteckt. Nach den Feiertagen und Urlaubszeiten ist keine Überraschung – die Erfahrung zeigt, dass dann immer mehr Leute krank werden, so die ÖGK.
Auch in ganz Europa schaut die Lage nicht besser aus. In fast allen Ländern gehen die Influenza-Zahlen hinauf. Besonders die Variante Influenza A(H3N2)K spiele dabei eine große Rolle.
Die Experten der Gesundheitskasse raten zum Schutz vor schweren Krankheitsverläufen zur kostenlosen Grippeimpfung. Sie gelte weiterhin als Schutz, der am wirksamsten ist.
Zusätzlich sollte man auf altbewährte Schutzmaßnahmen setzen: Gründliche Handhygiene, verantwortungsbewusstes Verhalten bei Symptomen und Lüften von Innenräumen in regelmäßigen Abständen. Diese solle man konsequent einhalten, erklärt Andreas Krauter, Chefarzt der ÖGK in einer Aussendung.