Österreich steht wieder an der Schwelle zu einer Virus-Influenza-Welle. Betroffen sind vor allem Senioren, Schüler und Lehrer. Während die Influenza im schlimmsten Fall tödlich enden kann, verlaufen Erkältungen weitaus harmloser. Drei von vier Österreicher sind mindestens einmal im Jahr erkältet.
Österreich steht wieder an der Schwelle zu einer Influenza-Welle. Betroffen sind vor allem Senioren, Schüler und Lehrer. Während die Influenza im schlimmsten Fall tödlich enden kann, verlaufen Erkältungen weitaus harmloser. Drei von vier Österreicher sind mindestens einmal im Jahr erkältet.
"Es gab einen deutlichen Anstieg an Grippe und grippalen Infekten in Graz und in Tirol", sagte am Donnerstag der Leiter des Virologie-Departments der MedUni Wien, Franz X. Heinz. Auch in Wien sei es zu einer Zunahme der Erkrankungen gekommen. "Insbesondere bei Senioren, Schülern und Lehrern."
Experten raten, in der kalten Jahreszeit auf engen Körperkontakt mit Fremden zu verzichten. Insbesondere Händeschütteln ist problematisch, da über die Hände bis zu einer Million Bakterien ins Gesicht geraten können.
Fast jeder ist einmal pro Jahr erkältet
Weitaus ungefährlicher, aber dennoch lästig, ist indes eine Erkältung. Davon sind rund 75 Prozent aller Österreicher mindestens einmal im Jahr betroffen, wie eine representative Umfrage von "Marketagent" feststellte.
Jeweils ein gutes Drittel der Befragten war im Jahr 2014 entweder einmal (35,5 Prozent) oder zwei- bis dreimal (34,5 Prozent) erkältet, knapp acht Prozent waren vier mal oder noch öfter von "Husten, Schnupfen, Heiserkeit" geplagt. Jeder Fünfte war im gesamten vergangenen Jahr gar nicht erkältet, Ältere weniger als Jüngere und Tiroler sowie Oberösterreicher seltener als der Rest Österreichs.