Große Ehre – Opernstar Erwin Schrott wird Kammersänger

Der Opernsänger Erwin Schrott wurde nach der Tosca-Vorstellung zum "Kammersänger" geadelt. 
Der Opernsänger Erwin Schrott wurde nach der Tosca-Vorstellung zum "Kammersänger" geadelt. Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Erwin Schrott wurde auf offener Bühne – im Beisein des Publikums – zum "Kammersänger" ernannt. 

Nach einer umjubelten Tosca-Vorstellung wurde Erwin Schrott, der in dieser Vorstellungsserie erneut den Scarpia gibt, gestern Abend vor ausverkauftem Haus geehrt: Der seit vielen Jahren mit der Wiener Staatsoper eng verbundene uruguayische Bassbariton darf nun den österreichischen Berufstitel "Kammersänger" tragen.

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Die Ehrung erfolgte im Beisein des Publikums, zahlreicher Kollegen aus den unterschiedlichsten Gruppen des Hauses und Weggefährten auf offener Bühne und wurde von Staatsoperndirektor Bogdan Rošcic und Jürgen Meindl, Sektionschef des Bundesministeriums für Kunst und Kultur, vorgenommen.

Operndirektor Rošcic hält Laudatio 

Staatsoperndirektor Bogdan Rošcic würdigte in seiner Laudatio Schrotts herausragende Stimme sowie das Charisma und die Bühnenpräsenz des "Singschauspielers" im besten Wortsinn, die jeden Opernabend zu einem besonderen Erlebnis machen.

Erwin Schrott zeigt sich tief ergriffen: "Mit dem prestigeträchtigsten Titel in der höchsten Kunstform, die alle Elemente, Poesie, Musik, Schauspiel, bildende Kunst und Tanz vereint, geehrt zu werden, übersteigt jegliche Worte der Dankbarkeit. Ich möchte mich bei Staatsoperndirektor Dr. Bogdan Rošcic, bei Sektionschef Herrn Mag. Jürgen Meindl als Vertreter des Kulturministeriums, beim Publikum und bei Österreich für die Verleihung des Ehrentitels Kammersänger an der Staatsoper Wien bedanken"

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