Aktuelle Wetterprognose

"Große Gefahr! Im Haus bleiben" – Schnee-Walze kommt

Ein Italientief bringt kräftigen Schneefall nach Kärnten und Osttirol. Meteorologen haben bereits Unwetterwarnungen ausgegeben.
Wetter Heute
04.02.2026, 18:06
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Ein Italientief schaufelt jetzt neue Schneemassen in Richtung Österreich. Vor allem in Kärnten und Osttirol gibt es seit der Mittagszeit kräftige Niederschläge. Besonders betroffen sind die Karnischen Alpen und die Karawanken. Die Schneefallgrenze liegt zunächst zwischen etwa 700 Metern im Westen und rund 1.200 Metern im Raum Bad Kleinkirchheim bis zur Pack.

Bis in die Abendstunden verschärft sich die Lage aber deutlich. Mit der einsetzenden Abkühlung sinkt auch die Schneefallgrenze und über Nacht haut es noch kräftig Schnee vom Himmel.

Bis Donnerstagmittag sind den Prognosen zufolge in vielen tieferen Lagen Ober- und Mittelkärntens 10 bis 25 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. In höher gelegenen Tälern können sich verbreitet 30 bis 60 Zentimeter ansammeln. In den Hochlagen der Karnischen Alpen sind sogar zwischen 60 Zentimetern und knapp einem Meter Neuschnee möglich.

Die Tauernwetter-Warnkarte für Kärnten und Osttirol. 4. Feber, 17 Uhr.
tauernwetter.at

Mit den großen Schneemengen steigt auch die Gefahr. Das Portal "Tauernwetter" hat deshalb für Teilen Kärntens und Osttirols die höchste Warnstufe Violett ("Große Gefahr! Im Haus bleiben") ausgerufen. Der Schwellenwert für diese Stufe liegt in Tallagen bei 30 cm Neuschnee.

Auch die Unwetterzentrale UWZ spricht von ergiebigen Neuschneemengen vor allem im Oberen Drautal und im Gailtal. Hinsichtlich der Gefahrenlage geben sich die Meteorologen aber zurückhaltender. Sie haben nur die zweithöchste Warnstufe Rot für den Bezirk Hermagor sowie Teile der umliegenden Regionen ausgegeben,

Die Schneewarnung der UWZ.
UWZ

Die weitere Prognose im Detail

In der Nacht auf Donnerstag schneit es besonders im Bereich der Karawanken und Karnischen Alpen bis auf etwa 600 m herab. In der zweiten Tageshälfte besteht im Flachgau sowie im Inn- und Salzkammergut stellenweise Glättegefahr durch gefrierenden Regen.

Der Donnerstag startet bis auf den äußersten Westen bewölkt und gebietsweise nass, die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1200 m. Speziell vom Innviertel bis ins Salzkammergut besteht stellenweise Glättegefahr. Am Vormittag trocknet es ab, in Vorarlberg und Nordtirol zeigt sich nachfolgend zeitweise die Sonne. Nach Osten und Süden hin bleibt es trüb.

Am Freitag überwiegen die Wolken, von Vorarlberg bis Oberösterreich und Kärnten fällt zeitweise etwas Regen. Die Schneefallgrenze steigt rasch über 1500 m an, auf nennenswerten Neuschnee wartet man selbst im Hochgebirge vergeblich.

Weiter östlich bleibt es meist trocken, besonders von der Dachstein-Tauern-Region bis zum Alpenostrand lässt sich ab und zu die Sonne blicken. Im Flachland hält sich gebietsweise Hochnebel.

Der Samstag startet häufig bewölkt, an der Alpennordseite auch mit etwas Regen und oberhalb von rund 1200 m Schneefall. Im Tagesverlauf trocknet es weitgehend ab, im Westen und Süden kommt nach und nach die Sonne zum Vorschein. Von Oberösterreich bis ins Burgenland überwiegen weiterhin die Wolken.

{title && {title} } red, {title && {title} } 04.02.2026, 18:06
Jetzt E-Paper lesen