Wadsak mit Ansage

"Was soll die Frage?" – Wetter-Experte klärt im ORF auf

Wetter-Experte Marcus Wadsak spricht im ORF über die ungerechte Sonnenverteilung in Österreich und verrät, wo es bis jetzt ziemlich trüb gewesen ist.
Newsdesk Heute
03.02.2026, 11:43
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In Österreich stellt sich jetzt kräftige Höhenströmung aus südlichen Richtungen ein. Dabei wird es an der Alpennordseite föhnig und deutlich mildere Luftmassen erreichen den Alpenraum. Im Donauraum und dem östlichen Flachland kommt gleichzeitig auch lebhafter Wind auf. Zur Wochenmitte bestimmt schließlich ein Mittelmeertief das Wetter im Alpenraum samt Regen und Schneefall. Nach kurzer Wetterberuhigung am Donnerstag macht sich am Freitag bereits wieder Tiefdruckeinfluss bemerkbar.

"Wo ist die Sonne?"

Der Dienstag verläuft an der Alpennordseite mit kräftigem, lokal auch stürmischem Südföhn trocken und zeitweise sonnig. Vom Alpenhauptkamm bis zu den Karnischen Alpen und Karawanken stauen sich dichte Wolken und ab Mittag kommt im Südwesten allmählich Schneefall auf, unterhalb von 1.000 Meter handelt es sich meist um Regen. Im Osten bleibt es bei kräftigem, kaltem Südostwind meist trüb, aber trocken.

Ein gewohntes Bild. Denn vor allem im Osten des Landes hat sich die Sonne schon seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich blicken lassen – weiß auch Wetter-Experte Marcus Wadsak. "Wo ist die Sonne? Diese Frage stellen sich viele Österreicher seit Wochen. Andere wiederum denken sich: 'Was soll die Frage? Sie scheint doch die ganze Zeit!", so der Meteorologe im ORF.

"Sonne hat uns unterschiedlich verwöhnt"

Diese Diskrepanz komme laut Wadsak daher, dass "uns die Sonne seit Jahresbeginn sehr unterschiedlich verwöhnt hat. Da gibt es den Bereich von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich, wo sich die Sonne überdurchschnittlich angestrengt hat. Aber die Regionen im Osten und Süden, wo es durchwegs trüb gewesen ist."

"Schauen wir uns das an für Wien und Graz! Hier sind die Sonnenstunden bisher deutlich unter dem langjährigen Schnitt geblieben. Hier ist es wahrlich ziemlich trüb", erklärt Wadsak im ORF. Ganz anders sehe die Situation im Westen des Landes aus – etwa in Salzburg und Innsbruck. "Hier haben wir das Sonnen-Sol seit Jahresbeginn längst erfüllt und wir liegen bereits deutlich über den üblichen Sonnenstunden, die es normalerweise um diese Zeit gibt." Und wie geht es mit dem Wetter weiter?

Der Ausblick

Am Mittwoch scheint bei nachlassendem Föhn Richtung Eisenwurzen noch ab und zu die Sonne, ganz im Osten fällt von der Früh weg etwas Regen. Dieser breitet sich tagsüber auf weite Landesteile aus, Schnee ist oberhalb von rund 1.000 Meter dabei. Im Waldviertel ist vereinzelt auch mit gefrierendem Regen zu rechnen. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 und +7 Grad.

Der Donnerstag startet bewölkt und gebietsweise nass, oberhalb von 300 bis 500 Meter mit etwas mit Schneefall. Am Vormittag trocknet es ab, besonders im Mostviertel zeigt sich am Nachmittag noch zeitweise die Sonne. Bei meist nur mehr schwachem Südostwind steigen die Temperaturen auf 1 bis 8 Grad.

Am Freitag überwiegen die Wolken, bis zum Nachmittag bleibt es aber meist trocken und entlang der Voralpen lässt sich noch ab und zu die Sonne blicken. Im Flachland hält sich häufig zäher Hochnebel, gegen Abend fallen im Waldviertel vereinzelt ein paar Tropfen. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 8 Grad.

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