Eisige Temperaturen

"Gefahrenstufe 4" – Meteorologe lässt im ORF aufhorchen

Der Hochdruckeinfluss aus Nordosteuropa bleibt am Wochenende bestehen, das Wetter bleibt stabil und ruhig. Wetter-Experte Wadsak ordnet die Lage ein.
Newsdesk Heute
31.01.2026, 11:00
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Die Luftmasse bleibt weiterhin feucht, sodass es die Sonne in den Niederungen aufgrund verbreiteten Nebels, Hochnebels und tiefer Bewölkung schwer hat. Im weiteren Wochenverlauf dreht die Strömung auf Süd, es wird föhnig und deutlich mildere Luftmassen erreichen den Alpenraum.

"Es bleibt frostig"

"Es war ein kalter Jänner in ganz Österreich, sie haben es gespürt. Wir werden am Ende um 1,3 unter dem Schnitt der aktuellen Klimanormalperiode liegen. Das ist der Zeitraum zwischen 1991 und 2020", erklärt Wetter-Experte Marcus Wadsak im ORF.

Besonders kalt wirke dieser Jänner im Vergleich mit dem letzten Jahr, "wo wir einen Jänner weit über dem Durchschnitt sehr mild erlebt haben. Um einen ähnlich kalten oder kälteren Jänner zu finden, müssen wir bereits neun Jahre zurück, ins Jahr 2017, wo die Abweichung nach unten gleich drei Mal so stark war, wie in diesem Jahr", so der ORF-Wetterfrosch.

Man sehe zudem in Zeiten des Klimawandels auch, dass "milde Jänner häufiger geworden sind, als kalte, wie etwa in diesem Jahr." Die Temperaturen am letzten Jännertag fallen laut Wadsak dabei sehr unterschiedlich aus: "Es bleibt frostig im Mühl- und Waldviertel bei Minus 3 Grad, es wird milder im Westen mit sieben oder in Südtirol mit sogar neun Grad."

"Aber Achtung"

Und das Wetter dazu? "Sehr unterschiedlich", so der Meteorologe. "Im Osten und in den Becken im Süden bleibt es trüb durch den Hochnebel mit leichtem Nieseln, sonst aber wird sich der Nebel verziehen und nach und nach der Sonne Platz machen. In Vorarlberg ziehen später am Nachmittag ein paar Wolken auf", so Wadsak.

Skifahrer dürfen sich auf den Pisten auf reichlich Sonnenschein im Großteil Österreichs freuen. "Aber Achtung! Wir haben Lawinengefahrenstufe 4 von den Ötztaler Alpen bis zu den Karnischen. Stufe 4 ist große Lawinengefahr!", stellt der Wetter-Experte im ORF unmissverständlich klar.

Ein Blick auf den Sonntag zeige keine großen Veränderungen. "Im Osten bleibt es überwiegend trüb, mit leichtem Nieseln. Im Bergland zeitweise sonnig, denn hier ziehen schon ein bisschen mehr und etwas dichtere Wolken durch. Die Temperaturen bleiben weiterhin frostig", so Wadsak.

Der Ausblick

Der Sonntag hat weiterhin nur in den Voralpen Sonnenschein zu bieten, sonst bleibt es erneut grau in grau mit etwas Schneegriesel oder Nieselregen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost und mit -3 bis +2 Grad wird es noch etwas kälter.

Am Montag halten sich im Flachland weiterhin hochnebelartige Wolken, zeitweise fällt daraus etwas Schneegriesel bzw. Nieselregen mit lokaler Glättegefahr. Lediglich in den Voralpen scheint zeitweise die Sonne. Dort wird es zunehmend föhnig, im Osten frischt der Südostwind lebhaft auf. Je nach Nebel, Sonne und Föhn werden -2 bis +5 Grad erreicht.

Der Dienstag beginnt im Flachland häufig trüb, vorübergehend lockert der kräftig auffrischende Südostwind die hochnebelartigen Wolken im Tagesverlauf etwas auf. Wenig Chancen auf Sonne bestehen im Waldviertel bei gefrierendem Nebel, bessere hingegen in den Voralpen bei Föhn. Entsprechend liegen die Höchstwerte zwischen -2 und +7 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } 31.01.2026, 11:00
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