Die eisige Kälte hat Österreich noch fest im Griff. Doch es gibt einen Lichtblick! Im ORF-Wetter überrascht Meteorologe Marcus Wadsak mit einer Ansage an die Zuschauer: "Durchhalten bitteschön. Der Dauerfrost im Osten ist zu Ende."
Der Freitag wird noch einmal richtig kalt, doch zum Wochenende kommt Bewegung in unser Wettergeschehen. Das Hoch, das bisher jeden Niederschlag verhindert, macht einer Tiefdruckentwicklung über dem milden Mittelmeer Platz.
"Zwei Tage müssen wir noch mit trockenem Wetter rechnen. Ab Samstag kommen hier Regen und Schnee dann auch zu uns nach Österreich. Damit endet auch die eisige Zeit", so Wadsaks Prognose.
Regen und Schneeschauer bereiten sich bis Sonntagnachmittag sogar bis nach Wien aus. Dabei kommen die Temperaturen auch im Osten wieder ins Plus: "Es wird jetzt etwas milder, nicht richtig warm, aber etwas milder und das bleibt es auch bis weit in den Februar hinein.
Wadsak lässt aufhorchen: Damit ist auch die bisher deutliche "Winter-Dürre" beendet. "In ganz Österreich hat es seit Jahresbeginn nur knapp die Hälfte des üblichen Regen bzw. Schnees gegeben. Besonders arg ist die Trockenheit derzeit in Osttirol und Oberkärnten. Hier gibt es Regionen, da fehlen 90 Prozent (!) des Niederschlags im Jänner." Niederösterreich stehe vergleichsweise besser da. "Hier fehlen 20 Prozent."
In der Nacht auf Freitag ist es laut UBIMET und UWZ in den Niederungen häufig trüb durch Nebel und Hochnebel. Stellenweise kann es auch ein wenig Schneegriesel geben. Im Bergland ist es hingegen weiterhin meist klar, nur im Westen ziehen allmählich kompaktere Wolkenfelder auf.
Der Freitag beginnt abseits der Alpen und im Südosten mit Nebel bzw. Hochnebel, besonders im Donauraum und im Osten hält sich das trübe Grau oft hartnäckig. Im Westen und Südwesten zieht es tagsüber zu, es bleibt aber meist noch trocken. Die Sonne zeigt sich vor allem im Mühlviertel sowie im zentralen und östlichen Bergland noch häufig. Im Donauraum weht mäßiger Ost- bis Südostwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -5 und +8 Grad.
Am Samstag ziehen zu Beginn von Vorarlberg bis in die Steiermark dichte Wolken durch, dazu schneit es zeitweise leicht. Im Norden und Osten kann sich abseits der Nebelfelder vereinzelt noch die Sonne zeigen, allerdings zieht es im weiteren Tagesverlauf auch dort zu und lokal fällt etwas Regen, bzw. Schnee bis etwa 900 m herab. Im Westen lockert es am Nachmittag noch auf. Der Wind weht mäßig aus Südost. Der Wind weht mäßig aus Südost, dazu liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +6 Grad.
Der Sonntag zeigt sich bei dichten Wolken überwiegend von seiner trüben Seite. Anfangs hält sich vom Norden über das östliche Flachland und das Burgenland bis in die Steiermark wieder Nebel und Hochnebel. Im Laufe des Vormittags setzt von Süden her Regen ein, die Schneefallgrenze liegt zwischen tieferen Lagen und etwa 700 m. Bis zum Abend breiten sich Regen und Schneefall auf weite Landesteile aus, am ehesten trocken bleibt es ganz im Westen. Bei mäßigem bis lebhaftem Ostwind werden -1 bis +6 Grad erreicht.