Der Alpenraum befindet sich derzeit im Einflussbereich des kräftigen Hochdruckgebiets "Christian" mit Kern über der Ukraine, flankiert von Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa.
Dadurch stellt sich überwiegend ruhiges Winterwetter ein. Die Tage werden dadurch zunehmend frostig, nur entlang der Alpennordseite bleibt es noch föhnig und mild.
Nach dem ECMWF ist bis zum Monatsende durch die kalte Ostlage kaum mehr mit Niederschlägen zu rechnen, melden die Experten von Kachelmannwetter. "Die Schneearmut entlang der Alpen setzt sich somit leider fort. Aber es werden weitere Seen zufrieren", prognostiziert Clemens Grohs.
In der Nacht gibt es stellenweise wieder strengen Frost. Der Dienstag startet in Wien mit Frost zwischen -5 und -7 Grad. Dazu weht eisiger und kräftiger Südostwind.
Doch Achtung! Die Stadt Wien warnt alle Winter-Fans, die sich auf den Eispanzer der Alten oder Neuen Donau wagen wollen. Er ist bisher nicht dick genug und kann schnell zur Todes-Falle werden.
"Das Betreten der Eisflächen auf Naturgewässern ist lebensgefährlich! Für Alte Donau, Neue Donau und weitere Naturgewässer gibt es keine Eislauffreigabe. Strömungen, Risse und dünnes Eis bedeuten akute Gefahr", warnt die Stadt Wien am Montag. Der Appell an alle: "Nutzt bitte nur unsere offiziellen, geprüften Eislaufplätze."
Wie lange die kalten Temperaturen anhalten, ist noch ungewiss. "Zum Wochenende hin steigt die Temperatur und die Chance, dass wir tagsüber ins Plus kommen. In Richtung Semesterferien wird es ziemlich unsicher – so ziemlich alles ist noch möglich", resümiert ORF-Meteorologe Marcus Wadsak.
In der Nacht auf Dienstag kommt es laut UBIMET regional zur Bildung von Hochnebel, insbesondere im Südosten und im Waldviertel. Entlang des Alpenhauptkamms herrschen hingegen meist klare Bedingungen.
Am Dienstag lösen sich die hochnebelartigen Wolken rasch auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft mit teils kräftigen Windböen. Im Osten und Süden bleibt es auch tagsüber verbreitet frostig mit -5 bis 0 Grad, an der Alpennordseite ist es bei 1 bis 7 Grad noch etwas milder.
Der Mittwoch bringt vielerorts einmal mehr strahlenden Sonnenschein, lediglich vereinzelt ist mit Nebel zu rechnen. Im Osten und Südosten hält sich hingegen längere Zeit Hochnebel, es bleibt aber auch dort trocken. Gegen Abend zeigen sich ganz im Westen harmlose Schleierwolken. Bei schwachem bis mäßigem, im Osten auch noch lebhaftem Südostwind liegen die Höchstwerte im Osten und Süden sowie im Donauraum zwischen -5 und 0 Grad. Im Westen und entlang der Nordalpen werden +1 bis +7 Grad erreicht.
Am Donnerstag wird der Nebel- und Hochnebel im Donauraum, im Osten und Südosten wieder häufiger und zäher, auch darüber ziehen im Tagesverlauf aus Südwesten einige Wolken durch. Es bleibt jedoch weiterhin trocken, am längsten zeigt sich die Sonne vom Montafon die Alpennordseite entlang bis ins Mariazellerland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. Maximal erreichen die Temperaturen -5 bis +6 Grad.