Der Alpenraum befindet sich derzeit im Einflussbereich eines kräftigen Hochdruckgebiets mit Kern über der Ukraine, flankiert von Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa. Dadurch herrscht meist ruhiges Winterwetter. Mit einer markanten Südostströmung wird bodennah zudem trockene Kaltluft herangeführt, wodurch die Nebelneigung insbesondere von Osten her zurückgeht. In der Folge dominieren sonnige, jedoch zunehmend frostige Wetterverhältnisse. Entlang der Nordalpen bleibt es aufgrund föhniger Effekte etwas milder.
Am Dienstag lösen sich laut Wetter-Experte Roland Reiter die hochnebelartigen Wolken rasch auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft mit teils kräftigen Windböen. Die Höchstwerte liegen nur mehr zwischen -5 und 0 Grad.
Der Mittwoch bringt vielerorts einmal mehr strahlenden Sonnenschein, lediglich vereinzelt ist mit Nebel zu rechnen. Im Osten und Südosten hält sich hingegen längere Zeit Hochnebel, es bleibt aber auch dort trocken. Gegen Abend zeigen sich ganz im Westen harmlose Schleierwolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, vom Seewinkel bis ins nördliche Waldviertel lebhaft aus Südost. Mit maximal -5 bis 0 Grad hält das Frostwetter an.
Am Donnerstag wird der Nebel- und Hochnebel im Donauraum, im Osten und Südosten wieder häufiger und zäher, auch darüber ziehen im Tagesverlauf aus Südwesten einige Wolken durch. Es bleibt jedoch weiterhin trocken, am längsten zeigt sich die Sonne vom Montafon die Alpennordseite entlang bis ins Mariazellerland. Bei nur noch mäßigem Südostwind erreichen die Temperaturen -4 bis +1 Grad.
Der Freitag zeigt sich im Flachland sowie im Waldviertel von seiner trüben Seite, aber höchstens vereinzelt nieselt es aus den hochnebelartigen Wolken ein wenig. Im Hügelland ist auch mit Schneegriesel oder Raureif zu rechnen, in höheren Lagen der Voralpen scheint bei allmählich aufziehenden Wolken noch zeitweise die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen -4 und +3 Grad.