Der eisige Jahresstart verwandelte nette Orte in Wassernähe wie die Alte Donau, Neue Donau oder das Kaiserwasser in idyllische Winterlandschaften. Ein Leserreporter-Video zeigt nun Szenen wie aus amerikanischen Weihnachts-Klassikern. Auf der gefrorenen Donau spielten junge Wiener Eishockey – das ist jedoch verboten.
Am Montag gegen 16.30 Uhr spazierte "Heute"-Leser Marko über die Alte Donau. Der gefrorene Fluss war auch für den Wiener ein Naturphänomen der Sonderklasse. Als der Wiener mehrere spielende Menschen mit Hockeyschlägern und Schuhe als Torstangen sah, kam er aus dem Staunen gar nicht heraus – und filmte das Ereignis mit seinem Smartphone.
Die Hockeyspieler schienen eine große Menge an Spaß gehabt zu haben. Doch dieser kann jederzeit in eine Tragödie münden, denn: Das Eis auf Naturgewässern ist oft nicht tragfähig. Die Flächen sind nicht freigegeben – wer sie trotzdem betritt, begibt sich in akute Lebensgefahr. Davor warnte die Stadt Wien erst kürzlich – "Heute" berichtete.
An den Ufern sei gut erkennbar, wo das Eis nicht geschlossen ist. Wenn diese nicht zugefroren sind, müsse man auch an anderen Stellen der Gewässer mit dünnem Eis rechnen. Zudem fließt durch Neue und Alte Donau ständig wärmeres Grundwasser, das die Eisbildung zusätzlich schwächt.
Kommt es zum Ernstfall, zählt jede Sekunde. Wer sieht, dass jemand einbricht, soll sofort die Feuerwehr unter 122 verständigen. Wichtig dabei: Sich die Stelle genau zu merken, an der die Person eingebrochen ist, um den Einsatzort möglichst genau beschreiben zu können. Die Wiener Berufsfeuerwehr rückt in solchen Fällen umgehend mit Einsatzkräften der nächstgelegenen Feuerwache sowie Tauchern aus.