Wie "Heute" berichtet, wütet im Ausland die Vogelgrippe – Österreich blieb bisher jedoch verschont. Dennoch mussten die heimischen Supermärkte aufgrund der hohen Nachfrage etwas umdisponieren. Weil ausländische Eier knapp und teurer geworden sind, greifen jetzt auch Gastronomie und Industrie verstärkt zu heimischer Ware. So bleiben für den Durchschnittskonsumenten weniger Eier übrig.
Doch ein Leserreporter entdeckte in einem Shop in Amstetten nicht nur massenhaft Eier – sie waren sogar bunt bemalt. Mittlerweile haben sich Ostereier im Jänner in den Supermarktregalen fast genauso etabliert wie Lebkuchen im August.
Während sich manche Kunden darüber freuen, ist für einen Niederösterreicher klar: "Braucht es jetzt schon bunte Ostereier?" In Salzburg entdeckte ein anderer Kunde dagegen, teils gähnende Leere in den Regalen. "Die Billig-Eier waren zwar weg aber die Bio- und Freilauf-Kategorie glücklicherweise gut befüllt", so der Salzburger.
Die Supermärkte versuchen unterdessen, bestmöglich gegen mögliche Versorgungslücken anzukämpfen. Trotz der Lage gelingt es weitgehend, die Nachfrage abzudecken. Der Lieferengpass könnte möglicherweise bis zu Ostern anhalten. Teilweise können sich manche Shops – wie in diesem Fall – trotzdem bereits auf das Fest im Frühling vorbereiten.