Leichtsinnige Aktion auf der Donau! Die Minustemperaturen in Wien sorgen derzeit für gefrorene Wasseroberflächen auf Naturgewässern. Die sogenannten Natureisflächen sind jedoch nicht von der Stadt Wien freigegeben und das Betreten könnte lebensgefährlich werden.
Dennoch lassen sich manche Menschen nicht davon abhalten und begeben sich auf die teils dünne Eisschicht. Ein "Heute"-Leser sah am Sonntag schockiert, wie mehrere Wiener im Bereich der Alten Donau zu einer "Eislauf-Partie" haben hinreißen lassen.
Trotz des vermeintlichen Spaßes kann so eine Aktion schnell in einer Tragödie enden. Der Grund: Das Eis auf Naturgewässern ist oftmals nicht tragfähig. Durch Grundwasser kann an einigen Stellen das Eis ausdünnen – mit dem bloßen Auge ist das jedoch nicht immer gleich erkennbar. Zusätzlich kommen noch weitere Gefahren wie Strömungen, schwankende Wasserstände sowie offene Eisstellen bei Brücken oder Pfeilern.
Ein Sturz ins Wasser kann ernsthafte Folgen mit sich ziehen, deshalb gilt: Schnell handeln, da jede Sekunde zählt. Wird man Zeuge, soll man sofort die Feuerwehr unter 122 rufen. Am Wochenende kam es diesbezüglich bereits zu mehreren Großeinsätzen, bei denen mindestens drei Personen aus dem Wasser gezogen werden mussten.