Das Hotel am Wiener Alsergrund sorgt erneut für Schlagzeilen! Im Jahr 2024 berichtete "Heute" über zwei grausame Mordfälle in dem Hotel Bellevue: Eines der Mordopfer, ein 29-jähriger Bauarbeiter, wurde im Juli 2024 leblos in einem Hotelzimmer vorgefunden. Die Todesursache war stumpfer Schlag auf den Kopf. Nur wenige Tage zuvor war ein weiterer Bauarbeiter (44) durch ein Sturz aus dem vierten Stock zu Tode gekommen.
Der Doppelmord konnte geklärt werden – ein 33-jähriger Tscheche legte ein Geständnis ab. Doch nun kommt es erneut zum Schock für das Hotel: Wie Creditreform informiert wurde nun ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung am Wiener Handelsgericht eröffnet.
Betroffen sind 45 Mitarbeiter sowie 45 Gläubiger. Eine genaue Höhe der Schulden ist derzeit noch offen. "Das Unternehmen bietet den Gläubigern eine 30 prozentige Sanierungsplanquote zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme an", so Venka Stojnic von Creditreform
Laut Eigenantrag können die für die Bezahlung des Sanierungsplanes notwendigen Mittel durch die Fortführung des Betriebes erwirtschaftet werden. Bis zum 24. Februar 2026 können Gläubiger nun ihre Forderungen über Creditreform zur Anmeldung bringen. Einen Monat später am 24. März ist der Sanierungsplantagsatzung anberaumt. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwältin, Dr. Katharina Widhalm-Budak bestellt.