Wien versinkt derzeit in einem regelrechten Eischaos – und das hatte am Dienstag in der Bundeshauptstadt für zahlreiche Fußgänger gefährliche Folgen. Laut Rettungssprecher Andreas Huber wurden bis zum Mittag bereits 65 Wiener und Wienerinnen wegen Stürzen auf vereisten Gehsteigen behandelt.
Die Betroffenen kamen aus allen Altersklassen – von Kindern, über Erwachsenen bis hin zu Senioren. Das Verletzungsspektrum reichte überwiegend von Prellungen bis zu Gelenksverletzungen. Insgesamt 65 Personen mussten am Dienstagvormittag den Notruf wählen und nach der notfallmedizinischen Versorgung in Krankenhäuser transportiert werden.
Die schwerste gemeldete Verletzung war ein Knochenbruch, der ebenfalls hospitalisiert wurde. Insgesamt zeigt sich: Die aktuelle Wetterlage macht Wiens Gehwege zur gefährlichen Rutschbahn – besonders dort, wo der Schnee zu glatt gefrorenem Eis wurde.
Selbst kurze Wege auf den gefrorenen Flächen können ein hohes Sturzrisiko bergen – besonders morgens und am späten Nachmittag, wenn Temperaturen unter null Grad liegen. Die Bilanz der Vormittagsschicht ist klar: 65 Verletzte – und die Gefahr bleibt bestehen, auch wenn ein großer Teil der Gehwege mittlerweile vom Eis befreit ist. Allerdings taut das Eis jetzt langsam auf und fällt deshalb von den Dächern: Einige Abschnitte sind aufgrund akuter Dachlawinengefahr nun gesperrt.