Dienstag in Wien, kurz vor 7.00 Uhr – wer in Penzing in den frühen Morgenstunden das Haus verließ, fühlte sich wie in der Tiefkühltruhe, denn der Bezirk war von einer massiven Eisschicht überzogen: Gehsteige und Straßen spiegelglatt, Autos vereist wie selten. Die Folge: eine Rutschpartie auf Schritt und Tritt.
Besonders schlimm traf es Autofahrer. Auf den Fahrzeugen lag teilweise eine bis zu 1,5 Zentimeter dicke Eisschicht. Wer losfahren wollte, musste sich in Geduld üben – bis zu 20 Minuten dauerte es, um die vereisten Scheiben freizubekommen. Ohne Eiskratzer ging da gar nichts.
"Wie soll ich da bitte in die Arbeit fahren? Alles ist zugefroren und ich komme einfach nicht weg", ärgert sich ein junger Wiener, der am frühen Morgen vor einer verschlossenen Autotür stand. "Ich konnte nicht einmal die Tür aufmachen, musste sie erst vom Eis befreien", erzählt er im "Heute"-Talk.
Penzing sei in der Nacht auf Dienstag zu einem "riesigen Eislaufplatz" geworden. "Die Gehsteige und Straßen sind spiegelglatt! Die Gehwege sehen zwar schwarz aus, sind aber mit Eis bedeckt, man muss wirklich sehr aufpassen!", so der junge Wiener.
Das sehen auch die Wetter-Experten so und haben am Dienstag für mehrere Bundesländer die höchste Wetter-Warnstufe ausgegeben – darunter auch für die Bundeshauptstadt!