Warnung vor Glatteis extrem

Achtung! "Dicker Eispanzer" überzieht diese Regionen

Nach Tagen klirrenden Frosts zieht warme Luft über das Land. Statt Schnee gibt's Regen, der beim Auftreffen sofort gefriert. Höchste Warnstufe!
Newsdesk Heute
12.01.2026, 16:23
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Nach der bitterkalten Frostnacht auf Montag folgt nun eine Warmfront. Sie macht die kommenden Niederschläge zu einer echten Gefahr auf den Straßen.

Die Bibbernacht mit bis zu -29 Grad (Liebenau-Gugu, OÖ) hat Straßen, Böden und Objekte stark runtergekühlt. Diese extreme Kälte bleibt besonders in Bodennähe gespeichert, selbst wenn sich die Luft in höheren Schichten später deutlich erwärmt.

Genau das passiert nun in der Nacht auf Dienstag: Eine Warmfront überquert Österreich von West nach Ost. In der Höhe wird es rasch milder, während die bodennahe Kaltluft nur langsam verdrängt wird.

Höchste Warnstufe ausgegeben

Niederschlag erfolgt daher meistens als Regen, gefriert aber beim Auftreffen sofort. Deshalb haben die Experten der Unwetterzentrale UWZ bereits dringende Warnungen vor extremen Eisregen und Glatteis ausgegeben.

Die aktuellen Unwetter-Warnungen. Eisregen wird in der Nacht auf Dienstag und dem Vormittag zum gefährlichen Problem.
UWZ

Im Nordalpenraum gilt deshalb verbreitet die Warnstufe Rot. Besonders kritisch ist die Lage in Oberösterreich von der bayrischen Grenze bis nach Linz und im Osten von Niederösterreich, ganz Wien und dem Nordburgenland. Hier gilt die allerhöchste Warnstufe Violett.

"Im Flachland kann sich hier ein 0,5 bis 1,5 cm dicker Eispanzer bilden, mit erheblicher Gefahr durch Eisbruch an Bäumen und Leitungen", warnt Meteorologe Michele Salmi. Auch in Nachbarländern wie Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn wird die Lage bis Dienstag ähnlich schwierig. "Verkehr, Infrastruktur und gebietsweise auch die Stromversorgung können dadurch beeinträchtigt werden – höchste Vorsicht ist geboten."

Die weitere Prognose im Detail

Der Dienstag bringt vom Donauraum bis ins östliche Flachland anfangs große Glatteisgefahr durch anhaltenden gefrierenden Regen, regional kündigt sich im Osten auch Eisbruchgefahr an.

Im Tagesverlauf lässt der Regen von Westen her allmählich nach, vom Weinviertel bis ins Nordburgenland gibt es bei frostigen Temperaturen bis zum Abend hin teils leichten gefrierenden Regen. Im Westen und Süden bleibt es hingegen bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Am Mittwoch scheint im Bergland zeitweise die Sonne, abseits der Alpen halten sich zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Vereinzelt fällt daraus etwas Schneegriesel oder gefrierender Nieselregen. Am Abend beginnt es außerdem am Bodensee zu regnen. Sonst bleibt es trocken. Die Temperaturen steigen auf -1 bis +7 Grad, frostig bleibt es ganz im Osten und stellenweise in den südlichen Becken.

Plus 8 Grad

Der Donnerstag bringt anfangs im Donauraum und nördlich davon Schnee und Regenschauer. In Muldenlagen ist dabei wieder gefrierender Regen möglich. Tagsüber wird es vor allem in den Alpen von Südwesten her wieder sonnig. Im Flachland kann Nebel und Hochnebel zurückbleiben. Der Wind spielt keine Rolle, je nach Nebel und Sonne erreichen die Temperaturen 0 bis +8 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.01.2026, 17:13, 12.01.2026, 16:23
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