Während Mietkosten weiter unaufhaltsam in die Höhe steigen und Energiepreise die Inflation, die auf 3,8 Prozent liegt, weiter antreiben, sollen ab Juli die Mehrwertsteuer-Sätze auf Grundnahrungsmittel gesenkt werden – "Heute" berichtete.
So soll das Viertel Butter nach "Heute"-Berechnungen um 6 Cent, der Liter Milch um 7 Cent und das Ei um 1,7 Cent billiger werden – dafür entgehen dem Finanzministerium 400 Millionen Euro. Ob sich die Rechnung für den Durchschnitts-Österreicher lohnt? "Heute" fragte bei den Social-Media-Nutzern nach.
Unter dem Titel "Breaking News" feierten die Roten und Vizekanzler Andreas Babler auf Social Media die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Und: "Das hätte es ohne die SPÖ in der Regierung nicht gegeben!" Unter dem Instagram-Video sind dabei durchwegs positive Kommentare zu lesen. Kritikpunkte: Fehlanzeige!
Doch spiegelt dies die Meinung der Österreicher wider? "Heute" fragte seine Instagram-Follower nach ihrer Meinung. Das Ergebnis: niederschmetternd – für die Regierung, Feier-SPÖ inklusive. Die besten Leserkommentare.
Unter den Hunderten Kommentaren auf sozialen Medien wie Facebook, Instagram und TikTok befragte "Heute" die Nutzer auch in einer Instagram-Story (Achtung: 24 Stunden sichtbar) zu ihrer Meinung. Immerhin sollen Butter, Milch, Eier und Brot billiger werden – jedoch in den meisten Fällen nur im einstelligen Cent-Bereich.
Die Leserschaft hat zum Regierungs-Paket offensichtlich eine andere Meinung als die Instagram-User auf dem Profil der SPÖ. Zu den meistgewählten Worten zählen definitiv "Witz", "lächerlich" und "Frechheit". Eine Leserin gab gar komplett die Hoffnung auf Besserung auf: "Vergiss es."
Während sich viele enttäuschte Social-Media-User ob der Regierungs-Maßnahmen wortkarg zeigten, holten einige Leser aber auch aus: "Bringt dem Konsumenten nicht viel", meint etwa ein Instagram-Nutzer. "Reine Verarschung, 5 Prozent sind nichts", so ein anderer.
Im Fokus vieler Leser: "Babler soll endlich zurücktreten und die Regierung gleich dazu", meint eine Instagram-Userin nonchalant. "Witzfigur", reagierte ein weiterer Nutzer auf die Babler-Entlastung. Ein Instagram-Nutzer meinte zur Entlastungs-Maßnahme "Nichts, genauso wie zu ihm (Anmerkung: Andreas Babler)!!!"
"Alles fürn Ar***, was der tut", resümierte ein weiterer Leser. Andere User fanden die Maßnahme dann doch eher "lustig", doch laut einem Instagram-Follower "bringen a paar Cent gar nichts! Des frisst eh alles die Inflation wieder". Ironischerweise kommentierte eine Userin "wow", doch immerhin: Ein Leser schöpft Hoffnung. "Zumindest ein Schritt in die richtige Richtung", heißt es in seinem Kommentar.